„Was macht eigentlich der Förderverein Hallenbad Erlensee?“

(pm/ea) – In einer Pressemitteilung berichtet der Förderverein über den aktuellen Stand.

Darin heißt es wörtlich:

„Aus verschiedenen Bereichen ist immer wieder die Frage an uns herangetragen worden: „Was macht denn eigentlich der Förderverein“ und „passiert da noch was“?!

Wie wir auch schon in der Pressemitteilung im Dezember angesprochen haben, arbeiten wir weiterhin intensiv an der Rettung des Hallenbades.

JA, uns gibt es noch und NEIN, wir sind nicht „gescheitert“, wie es teilweise aus anderen Kanälen zu hören war. Letztere Aussage ist bedauerlich, glücklicherweise nicht richtig, zumal erst kürzlich in der Sitzung der Stadtverordneten am 18.12.2025 für das aktuelle Haushaltsjahr 2026 die Freigabe für die Übernahme der Kosten eines Kostenvoranschlages für die Beckenentwässerung erfolgte, dafür möchten wie uns bei der Stadt Erlensee und den Stadtverordneten bedanken

Um die Gesamtthematik nochmals in Erinnerung zu rufen, hier eine kleine Zusammenfassung der Begebenheiten:

Nach der Schließung des Hallenbades im April 2023, der Gründung des Fördervereins, der Erstellung eines Betriebskonzeptes und der Beauftragung eines zweiten Gutachtens durch die Stadt Erlensee, welches in einer Machbarkeitsstudie (MBS) der Fa. Aqua-Consulting eine für das Hallenbad allumfassende Betrachtung fand, erfolgte im November 2024 über die Stadtverordneten der Stadt Erlensee die Übermittlung eines Fragenkatalogs mit insgesamt 13 Fragen an den Förderverein.Viele dieser Fragen wurden im Vorfeld diverser Konzeptvorstellungen (Stadtverordnete, Magistrat, örtliche Parteien, Landrat sowie öffentlichen Vorstellung) bereits angesprochen, erörtert und beantwortet, einige Fragen standen bzw. stehen zur Klärung aus.

Ein zentraler Punkt hieraus war, wie Instandsetzungs- und Reparaturmaßnahmen ablaufen, wer diese übernehmen würden und wie hoch das Einsparpotential gegenüber der MBS ist.

Im Rahmen der MBS wurden für eine kurzfristige Wiedereröffnung des Hallenbades einige Punkte aufgeführt, welche der Betrachtung bzw. zeitnaher Instandsetzung bedürfen. Dies bezog sich unter anderem auf die Stützenfüße der Deckenkonstruktion des Hallenbads, als auch der Wasserzuleitungen zur früheren Sauna.

Um mit Firmen ins Gespräch zu kommen und den notwendigen fachlichen Hintergrund liefern zu können, war einerseits der Zugang zum Hallenbad und andererseits die Aushändigung der kompletten MBS notwendig. Bei der öffentlichen Vorstellung durch Fa. Aqua-Consulting, wurde verständlicherweise eine verkürzte Version verwandt.

Aufgrund einer über sechswöchigen Wartezeit auf die Antwort einer Mail mit den gestellten Fragen, zum Hallenbadzugang und der Herausgabe der MBS, durch die Stadt sowie einer zeitintensiven Abstimmung innerhalb der städtischen Gremien, verzögerte die Maßnahmen um ca. zweieinhalb Monate. Im Februar 2025 konnte dann mit der weiteren Planung begonnen werden.

Weiterhin mussten Pläne für die Statik und der Hallenbadtechnik gesucht und gesichtet werden, welches in der zeitlichen Betrachtung mehrere Wochen umfasste.

Der Förderverein ist in vielerlei Hinsicht auf die Freiwilligkeit, Gunst und Hilfe anderer angewiesen. Hierdurch galt es nun, mit den Firmen und Handwerkern zu klären, wann zeitliche Freiräume innerhalb ihrer regulären Tätigkeit bestanden.

Nach Gewährung des Zugangs zum Hallenbad, die jeweils mit der Stadt abgeklärt werden musste, konnte Ende März mit verschiedenen Begehungen des Hallenbades begonnen und erste Erkenntnisse ermittelt werden. Im weiteren Verlauf wurden Gespräche und Termine mit Fachfirmen im Bereich der Wartung, der Hallenbadtechnik sowie des Gesundheitsamtes geführt bzw. wahrgenommen.

Darüber hinaus erklärte sich die seinerzeit für die Bohrlöcher (zwecks Materialprüfung) beauftragte Firma Reton bereit, die durch sie für die Studie gefertigten Bohrlöcher kostenneutral wieder in die ursprüngliche Form zu verschließen.

Im Rahmen der Suche der Örtlichkeit einer in der Machbarkeitsstudie aufgeführten und stillzulegenden Wasserzuleitung im früheren Saunabereich, ergab sich ein Kommunikations-Ping-Pong, welcher annähernd zwei Monate dauerte. Grund hierfür war eine den Förderverein betreffenden Informationsbeschränkungen der Fa. Aqua-Consulting, welche erst nach der Freigabe durch die Stadt Erlensee zu einer Antwort führte.

Final ist anzumerken, dass die in der MBS für diesen Bereich veranschlagten Kosten lediglich einer Pauschalisierung unterlagen, aber die reelle Situation vor Ort nicht in Augenschein genommen wurde. Ob sich dies für die anderen in der MBS aufgeführten und teils sehr kostenintensiven Punkte gleichfalls verhält, bleibt abzuwarten.

Am Beispiel der Stützenfüße sowie der Überprüfung der Gewindestangen, welches in der Summe lt. MBS mit ca. 762.000 € veranschlagt wurden und ein uns vorliegendes Angebot für die Instandsetzung der Stützen in Höhe von ca. 45.000 €, zeigte sich ein Differenz, ohne Sichtung der Gewindestangen, von über 700.000 €!

Im weiterführenden Zeitraum konnte Ende September aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen des Hallenbades in der Jugendherberge Ronneburg ein neuer Kontakt geknüpft werden, durch welchen sich eine Instandsetzungsalternative im Bereich der Beckenentwässerung bietet. Begehungen mit den Firmen haben hier bereits stattgefunden.

Für eine genauere Betrachtung des Kostenumfangs steht nun die Erstellung eines Kostenvoranschlags aus, deren Umsetzung, wie bereits zu Beginn erwähnt, mittels der Freistellung der finanziellen Mittel durch die Stadt Erlensee, möglich ist.

Festzustellen bleibt, dass die in den ersten Ansätzen aus der Machbarkeitsstudie zu entnehmenden Kosten in den uns betrachteten Bereichen nicht annähernd erreicht werden, somit fallen die Kosten für die Wiederinbetriebnahme weitaus geringer aus!

An dieser Stelle unser Dank an alle Firmen und Personen, die uns hierbei unterstützend zur Seite standen und stehen sowie der Stadt Erlensee für die Bereitstellung der Informationen und der finanziellen Mittel

Wir berichten weiter und sagen an dieser Stelle „wir sind dran“!“

Fotos: PM

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