Ergiebige Niederschläge führen zu Meldeüberschreitungen bei Wasserständen der Flüsse

(pm/ea) – Am heutigen Samstag und in den nächsten Tagen ist mit Hochwasser in Hessen zu rechnen, wie das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mitteilt.

Dauerregen über Hessen brachten in weiten Teilen ergiebige Niederschläge. Diese Regenmengen führten seit gestern schon in den überdurchschnittlich gefüllten Gewässern zu ansteigenden Wasserständen mit Meldestufenüberschreitungen.

Aktuell (01.04.2023, 10:00 Uhr) ist an 16 Pegeln die Meldestufe 1 überschritten. Kurzzeitig wurde gestern Nachmittag am Pegel Freienseen / Seenbach die Meldestufe 2 erreicht.

Betroffen sind die aus dem Vogelsberg kommenden Gewässer im Einzugsgebiet der Fulda, der Kinzig und der Nidda sowie die Flüsse selbst. Ebenfalls betroffen ist die Lahn mit ihren aus den westlichen Gebirgen sowie aus dem Taunus kommenden Zuflüssen, zum Beispiel der Ohm.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird es am Sonntag anfangs stark bewölkt bis bedeckt und regnerisch sein, in den Hochlagen werden die Niederschläge teils als Schnee fallen. Im Tagesverlauf werden die Niederschläge nach Süden abziehen, von Norden sind Auflockerungen zu erwarten.

Zum Sonntag hin werden die Wasserstände an den innerhessischen Gewässern vielerorts noch weiter ansteigen. Vereinzelt sind Überschreitungen der Meldestufe 2 nicht auszuschließen. Die Hochwasserlage wird vorerst noch andauern. An den größeren Gewässern Rhein, Main und Neckar ist ebenfalls mit steigenden Wasserständen zu rechnen, nach derzeitigen Prognosen werden jedoch keine Meldestufen erreicht.

Anzeige

„Werde Dialog-Botschafter“ der Partnerschaft für Demokratie Erlensee und Rodenbach

Nach einem einführenden Panel-Abend in der Evangelischen Kirche Rodenbach mit beeindruckenden Friedensliedern des Rodenbacher Volkschores Klangfarben und dem Austausch über „MoLab“ fand ein Tagesseminar „Dialog-Botschafter“ in der Erlenhalle statt.

Weiterlesen