Nach einem einführenden Panel-Abend in der Evangelischen Kirche Rodenbach mit beeindruckenden Friedensliedern des Rodenbacher Volkschores Klangfarben und dem Austausch über „MoLab“ fand ein Tagesseminar „Dialog-Botschafter“ in der Erlenhalle statt.
30 Teilnehmende im Alter von 13 bis 70 Jahren lernten als Dialog-Botschafter: in im Austausch mit Andersdenkenden zu sein und dabei gerade auch dann Souveränität zu bewahren, wenn man mit rassistischen Äußerungen konfrontiert wird.
Es gab viele Übungen, die es einem ermöglichen in einer neugierigen Grundhaltung – sozusagen ohne „Gegendruck“ – Jemanden zuzuhören. Durch einen offenen Dialog kommt man am besten miteinander in einen offenen Austausch. Anstelle in immer schneller drehende Wut- und Hassschleifen zu geraten, sei es viel konstruktiver einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Angesichts gesellschaftlicher Spaltungstendenzen soll das Training unterstützen, sei es Zuhause, im Freundeskreis, in der Schule, im Verein oder auch bei zufälligen Begegnungen. Das Team, Mo Asumang und Barbara Presker, hatten mit Allen die Grundprinzipien einer förderlichen Dialoghaltung eingeübt und allen Mut gemacht dies im Alltag auszuprobieren.
Demokratie gemeinsam leben, die Gemeinwesenarbeit, der Ausländerbeitrat mit Ali El-Fadghan planen auch gleich ein erstes Projekt „Motzbude am Römer“

Bürgermeister Stefan Erb nahm auch an diesem Workshop teil und betonte, „wie wichtig gute Begegnungen miteinander sind. Sie eröffnen neue Perspektiven, fördern gegenseitiges Verständnis und zeigen, wie wichtig Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander sind“.
Bürgermeister Stefan Erb, Ali El-Fadghan, das Team von „Demokratie leben! Erlensee & Rodenbach“ und alle Mitwirkenden bedankten sich bei Mo Asumang für dieses inspirierende Projekt! Mo Asumang hat dann auch gleich versprochen, nächstes Jahr wiederzukommen und mit allen Interessierten weiterzuarbeiten.
Die „Partnerschaft für Demokratie!“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.