(pm/ea) – Am gestrigen Montag fand die erste für Senioren organisierte Besichtigung des LIDL Verwaltungs- und Logistikzentrums bei laufendem Betrieb statt.
Aus dem Staunen kamen die Seniorinnen und Senioren bei der Führung durch das neue LIDL Logistikzentrum nicht heraus. Andreas Theofol, der Betriebsleiter und Abteilungsleiter Hagen Seyler begrüßten die 17 Teilnehmenden vor dem Eingang des Gebäudes. Von außen wirkt das Zentrum schon gigantisch. Zu sehen sind etwa 200 Laderampen, auf dem Parkplatz steht für die LKW-Fahrerinnen und -Fahrer eine eigene Driver Lounge zur Verfügung. Hier können sie nach ihrer Ankunft Kaffee oder andere kühle Getränke zu sich nehmen. Ferner stehen sanitäre Einrichtungen zur Verfügung und bei Bedarf kann sogar Wäsche gewaschen werden.
Wie die Besucher erfuhren, hat LIDL hat keinen eigenen Fuhrpark. Die gesamten Waren werden von verschiedenen Speditionen gebracht und geholt. Eine Besonderheit sind die Photovoltaik- und Lüftungsanlagen auf dem Dach des Logistikzentrums, die für dessen Unabhängigkeit sorgen. Die mit natürlichen Kältemitteln betriebene Kühlanlage sorgt auch für die Beheizung der gesamten Anlage.
Nach diesen Informationen konnte die Führung im Inneren des Logistikzentrums beginnen. Herr Theofel und Herr Seyler erklärten, was in den einzelnen Hochregalen gelagert wird. Dort gibt es einen Bereich mit den Wochenangeboten, einen Kühl- und Tiefkühlbereich, einen großen Schokoladenbereich sowie einen überwältigenden Bereich mit den Artikeln, die in jeder LIDL-Filiale immer vorhanden sind. Viele Male sausten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren fast lautlos fahrenden und schwer beladenen Elektrostablern an der Besuchergruppe vorbei. Natürlich gab es immer wieder Fragen zu den einzelnen Bereichen, z.B. was passiert mit Produkten die zurückkommen, Lebensmitteln die das Verfallsdatum erreicht haben oder etwa mit dem Leergut? Stets konnten die Fragen ausführlich und verständlich beantwortet werden.
Grundsätzlich arbeite das Logistikzentrum nachhaltig. Lebensmittel, die abends zurückkommen, würden an die Tafeln gegeben. Verpackungsmaterialien und Plastikflaschen geschreddert und weiterverarbeitet. Glas wird gesammelt, um es seiner Wiederverwendung zuzuführen. Was absolut nicht mehr gebraucht wird, kommt in die Biogasanlage. Es gab auch Fragen zum Arbeitsschutz, vor allem im Tiefkühlbereich. Hier gelten nach Auskunft der Verantwortlichen ganz spezielle Regeln; neben besonderer Arbeitsbekleidung gelte hier die Regelung, dass alle zwei Stunden eine Pause eingelegt werden muss.
Nach den vielen interessanten Informationen gab es am Ende der Besichtigung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einen kleinen Snack und Getränke. Alle waren sich einig, dass dies eine überaus gelungene Veranstaltung war.
Auf dem Foto (v.r.): Betriebsleiter Andreas Theofol und Abteilungsleiter Hagen Seyler mit der Seniorengruppe
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