Sicherheitslage in Hessen

(pm/ea) – Mehrere ukrainische, russische und amerikanische Einrichtungen sind hierzulande ansässig. Die hessische Polizei steht mit allen relevanten Einrichtungen im stetigen Austausch, wie es in einer Pressemitteilung des Hessischen Innenministeriums heißt.

Die Gefährdungslage wird tagesaktuell von den jeweiligen Polizeipräsidien in Absprache mit dem Hessischen Landeskriminalamtes geprüft und die Schutzmaßnahmen lageabhängig angepasst.

Auch im Hinblick auf mögliche Cyberattacken wurden die Schutzmaßnahmen hochgefahren. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei in Hessen insbesondere auf dem Finanzplatz und Verkehrs- und Internetknotenpunkt Frankfurt. Betreiber Kritischer Infrastrukturen in Hessen werden für die erhöhte Gefährdungslage sensibilisiert und erhalten anlassbezogen umfangreiche Handlungsempfehlungen für IT-Sicherheitsmaßnahmen, wenn sich die Cybersicherheitslage verändert. Das Hessen CyberCompetenceCenter (Hessen3C) beobachtet die Lagenentwicklung stringent und steht im permanenten Austausch mit Partnerbehörden auf Landes- und Bundesebene. Konkrete Hinweise auf Cyberangriffe liegen derzeit nicht vor.

Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Hessen beobachtet vor dem Hintergrund der russischen Intervention in der Ukraine mit besonderer Aufmerksamkeit, inwiefern die aktuellen Entwicklungen zu Reaktionen bzw. Aktivitäten innerhalb der unterschiedlichen extremistischen Szenen in Hessen führen. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine hat der Verfassungsschutzverbund im Rahmen seiner Zuständigkeit relevante Stellen im Hinblick auf die IT-Infrastruktur sensibilisiert. Die Lage wird behördenübergreifend im Nationalen Cyber-Abwehrzentrum bearbeitet, die aktuellen Ereignisse und Entwicklungen werden aufmerksam mitverfolgt. Dies schließt auch mögliche Desinformation und Cyberaktivitäten ein. Dass LfV Hessen sieht grundsätzlich die Gefahr, dass sich Menschen von Desinformationskampagnen und Falschmeldungen beeinflussen lassen. Das LfV Hessen rät dazu, Informationen stets kritisch zu hinterfragen und sich auch anderweitig zu informieren, um zu einer differenzierten Sicht auf die jeweiligen Sachverhalte zu gelangen.

 

 

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