(ms/ea) – „Was wächst auf den Feldern? Warum wird gedüngt? Was ist eine Zwischenfrucht?“ – Diese und viele andere Fragen werden in der neuen Erlensee Aktuell-Serie „Landwirtschaft im Blickfeld“ beantwortet. Anke Eyrich, die mit ihrer Mutter Erika Bauscher den landwirtschaftlichen Betrieb in der Hauptstraße führt, wird dazu regelmäßig über ihre Arbeit berichten.
In Erlensee gibt es noch fünf landwirtschaftliche Betriebe im Vollerwerb und einige im Nebenerwerb. Einer der Vollerwerbsbetriebe ist in der Rückinger Hauptstraße gegenüber der Kirche zu finden, den Anke Eyrich und ihre Mutter Erika Bauscher in mindestens der 6. Generation führen. Dazu gehört auch ein Hofladen, in dem man die selbst angebauten und weitere regionale Produkte erhalten kann.
Viele haben heute keinen direkten Kontakt mehr zu landwirtschaftlichem Arbeiten. Die Kenntnis über Feldarbeit und den Anbau von Feldfrüchten schwindet immer mehr in der Bevölkerung. Die Landwirte stehen aber auch immer wieder in der Kritik, wenn Dünger oder Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. Auf der anderen Seite wächst jedoch gleichzeitig das Interesse an regional erzeugten Produkten, was sich besonders in der Corona-Pandemie zeigte.
Anke Eyrich, staatlich geprüfte Agrartechnikerin, baut derzeit in Erlensee auf einer Fläche von rund 45 ha Weizen, Roggen, Dinkel, Mais, Kartoffeln und Spargel an. Hinzu kommen etwa 30 ha Grünland. Außerdem vermietet sie Boxen für Pensionspferde. Darüber hinaus bietet sie Patenschaften für Blühflächen an.
In einer Kooperation mit den Kreiswerken arbeitet sie am Projekt „gewässerschonende Landwirtschaft“ mit, bei dem es um möglichst angepasste Düngung und die bestmögliche Gestaltung der Fruchtfolge geht.
Diese und viele weitere Themen sollen in der neuen Erlensee Aktuell-Serie detailliert erläutert werden. Über die Feldarbeiten wird zudem jeweils aktuell zur gerade herrschenden Jahreszeit berichtet.
Auch vor dem Hintergrund, dass viele wertvolle Ackerböden unter Beton verschwinden, soll die neue Erlensee Aktuell-Serie dazu beitragen, mehr Verständnis für die Zusammenhänge zu wecken und die Bedeutung der Landwirtschaft für unsere Ernährung aufzuzeigen. Fragen und Vorschläge von den Leserinnen und Lesern sind dabei immer herzlich willkommen.
Auf dem Foto: Anke Eyrich mit ihrem Fendt 310 und angehängter Scheibenegge
Foto: Markus Sommerfeld
