Heinz Hunn spricht in seinem als offenen Brief verfassten Leserbrief Bürgermeister Stefan Erb und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori zu einem „Baustopp in der Markwaldsiedlung“ an.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Erb,
Sehr geehrter Herr Minister Mansoori,
ich komme auf den Baustopp der bezahlbaren Wohnungen in der Waldsiedlung in Erlensee zurück und will hinterfragen, wieso im Städtebaulichen Vertrag mit der Baugesellschaft laut Schreiben von Herrn Minister Mansoori ein wesentliches wirtschaftliches Hindernis, ZITAT: Neben den Gebäudemodernisierungen sowie Nachverdichtungsmaßnahmen muss nach städtebaulichem Rahmenvertrag die Infrastruktur im Quartier, insbesondere Ver- und Entsorgungsleitungen, auf Kosten der NHW saniert werden,
Ich gehe eigentlich davon aus, dass für diese notwendigen Sanierungsmassnahmen des Kanals die Stadt im Rahmen der Aufwendungen für die funktionierende Kanalisation zuständig ist und die Kreiswasserwerke für die Trinkwasserleitungen. Zudem soll die zukünftige Wärmeversorgung über das aufwendige Verfahren via Geothermie und Wärmepumpen gelöst werden. Hier könnte doch auch, über den Tellerrand geschaut, die anfallende Abwärme des kommenden Rechenzentrums und der Großbäckerei Harry genutzt werden, oder die Kombination des gewonnen Photovoltaikstroms der Dächer mit professionellen Wärmepumpenanlagen kombiniert werden.
Ich plädiere dafür, die aufgetretenen und identifizierten wirtschaftlichen Hindernisse schnellst möglich zu Gunsten neuer bezahlbaren Wohnungen und der zeitnahen Sanierung im Bestand aus dem Weg zu räumen, die Gunst der Stunde am Schopfe zu packen und die neu geschaffenen und entrümpelten Bauvorschriften des Landes Hessen zu nutzen und in Erlensee zeitnah in die Tat umzusetzen.
Heinz Hunn
Erlensee
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