(pm/ea) – Die Stadt Hanau trauert um den schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt. Der international renommierte Musiker ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Im Jahr 2024 hatte ihn die Stadt Hanau mit dem Hindemith-Ehrenpreis ausgezeichnet.
„Mit Herbert Blomstedt verliert die Musikwelt einen außergewöhnlichen Künstler, der Generationen von Menschen mit seiner Musik begeistert und geprägt hat“, würdigt Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri den Verstorbenen.
Bei der Verleihung des Hindemith-Ehrenpreises im Jahr 2024 konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Hanau persönlich von Blomstedts künstlerischer Ausstrahlung und seiner zugewandten Persönlichkeit überzeugen. Die Ehrung fand am Rande eines Konzerts der Berliner Philharmoniker statt. Damals nahmen unter anderem die Präsidentin der Hindemith-Stiftung, Tabea Zimmermann, der Präsident des Deutschen Kulturrates, Christian Höppner, die heutige Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Borowski, die seinerzeit als ehrenamtliche Stadträtin an der Ehrung teilnahm, sowie Kultur-Fachbereichsleiter Martin Hoppe teil.
Vor der Auszeichnung begeisterte Blomstedt das Publikum mit Sinfonien von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner. Auch nach dem ausverkauften Konzert nahm sich der Dirigent Zeit für persönliche Gespräche mit den Gästen aus Hanau.
„Herbert Blomstedt war überzeugt davon, dass Musik die Welt zu einer besseren machen müsse. Diese Haltung hat sein Leben und sein Wirken geprägt. Mit seinem Tod verliert die Musikwelt nicht nur einen herausragenden Dirigenten, sondern auch einen Menschen, der mit seiner Kunst Brücken gebaut und Menschen verbunden hat. Seine künstlerische Leidenschaft, seine Bescheidenheit und seine tiefe Verbundenheit zur Musik werden unvergessen bleiben. Die Stadt Hanau wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, sagt Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri.
