(pm/ea) – Sie gaben sich am Telefon als Polizei aus und erbeuteten mit der perfiden Masche am Dienstagnachmittag in Bruchköbel Bargeld, Schmuck und Münzen.
Über Telefon meldete sich ein vermeintlicher Polizist und gab an, dass es zur Festnahme einer Tätergruppierung gekommen sei; die Adresse des angerufenen Rentnerpaares stehe auf der Liste der Einbrecherbande, weshalb das Vermögen nun „geschützt“ werden müsse. Letztlich kam es am Dienstag in zwei Etappen zur Abholung der bereitgestellten Wertgegenstände. Die Abholungen spielten sich zwischen 12.15 Uhr und 13.30 Uhr ab. Eine Personenbeschreibung zum Abholer oder der Abholerin gibt es aktuell nicht. Zeugen, die am Dienstag im Bereich der Theodor-Heuss-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei.
Die Polizei gibt nochmals folgende Tipps, wie man sich vor Betrügereien schützen
können:
– Die echte Polizei wird Sie am Telefon niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
– Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten. Legen Sie einfach auf!
– Übergeben Sie niemals unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.
– Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z. B. Nachbarn oder nahe Verwandte. Gegenfragen zu stellen ist dabei keine Unhöflichkeit.
– Sind Sie sich unsicher, oder glauben Sie, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die echte Polizei unter der Nummer 110.
– Nehmen Sie an Präventionsveranstaltungen Ihrer örtlichen Polizei teil. Diese bieten regelmäßig Informationsabende für Senioren und Angehörige an.
