(pm/ea) – Am Sonntag, 25. Oktober, kamen zahlreiche Gäste zu einem gelungenen Fairtrade-Frühstück im kleinen Saal der Erlenhalle zusammen. In angenehmer Atmosphäre erwartete sie ein vielfältiges und leckeres Frühstücksangebot, das von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe mit viel Engagement vorbereitet worden war.
Renate Tonecker-Bös begrüßte die Gäste herzlich und freute sich über die rege Teilnahme, obwohl das schlechte Wetter einen eher nicht vor die Haustüre lockte. Bürgermeister Stefan Erb dankte allen aktiven Mitgliedern der Steuerungsgruppe und betonte, wie wichtig diese Veranstaltungen seien, um den Fairtrade Gedanken in seinen vielen Facetten weiterzutragen. Stefan Erb: „Egal an welchen Veranstaltungen ich bisher teilgenommen habe, ich habe immer wieder etwas gelernt und wichtige Denkanstöße zur Veränderung erhalten“. Und genau das ist ja auch die Intention der Fairtrade Steuerungsgruppe: „Fairtrade ist so viel mehr, als nur fair gehandelten Kaffee und Bananen zu kaufen. Es geht um Produkte der Verwaltung (fair gehandelte Arbeitskleidung) ebenso sowie um unseren ganz persönlichen Umgang mit unserer Kleidung, um nur zwei Bereiche zu nennen“
Von daher standen im Mittelpunkt dieses Vormittags die Themen Mode, Verschwendung und wachsende Müllberge. Referentin Sibylle Möller von Greenpeace Frankfurt vermittelte dazu zahlreiche Informationen und stellte die komplexen Zusammenhänge kenntnisreich, anschaulich und unterhaltsam dar. Beate Bröning-Heck, die in diesem Jahr an einer Veranstaltungsreihe zu Slow Fashion teilgenommen hatte, konnte Sibylle Möller für diesen Vortrag gewinnen. Beate Bröning-Heck: „Es ist unglaublich, wie viel Ressourcen für Kleidungsstücke verschwendet werden, die gekauft, aber nie getragen werden. Die Tatsache, dass trotz einiger politischer Bemühungen die Menschen in Bangladesh oder Pakistan nach wie vor nicht von ihrer Arbeit an der Nähmaschine anständig leben können, macht mich einfach traurig und auch wütend. Beate Bröning – Heck verabschiedete die Referentin und dankte ihr für die wichtigen Impulse, auch und gerade im persönlichen Bereich.

„In diesem Jahr haben wir uns mit Mode und ihren Auswirkungen befasst. Das Thema für das nächste Jahr ist noch offen, wird aber sicherlich wieder mit Nachhaltigkeit und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung verbunden sein“, erklärte Renate Tonecker-Bös. Ein weiteres gemeinsames Frühstück ist für den kommenden Sommer geplant – möglicherweise im Limespark.
Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den Gästen, die mit ihrem Interesse und ihrer Beteiligung wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Fotos: Renate Tonecker-Bös
