(pm/ea) – Alle Jahre wieder denken die Menschen bei ihren vorweihnachtlichen Einkäufen auch an diejenigen, die sich schon über die grundlegendsten Dinge sehr freuen, wenn der Johanniter-Weihnachtstrucker kommt. In Hanau und Maintal, Gelnhausen, Bruchköbel, Nidderau, Schlüchtern und vielen anderen Orten packen Groß und Klein im Advent Pakete, die sich zu Weihnachten auf eine weite Reise machen sollen. Jeder kann mitmachen!
Die Johanniter rufen bundesweit auf, ab dem 14. November Pakete mit vorgegebenen Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu packen und an den Abgabestellen vorbeizubringen. Seit mehr als 30 Jahren bittet die Hilfsorganisation Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug zu spenden. Die Päckchen sind für notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch viele Faktoren weiterhin erschwert ist und wenig Besserung in Sicht ist.
Alle Johanniter-Landesverbände unterstützen die Organisation der Weihnachtstrucker-Aktion in diesem Jahr. Von Norden bis Süden sammeln insbesondere Kinder aus Kindereinrichtungen und Schulen Pakete, um hilfsbedürftigen Menschen zu helfen. Auch zahlreiche Unternehmen und Organisationen beteiligen sich. „Gerade in dieser schwierigen Zeit ist die Unterstützung für die Menschen besonders wichtig“, betont Christian Keller, Regionalvorstand der Johanniter in Hanau und Main-Kinzig. „Wir Johanniter helfen jeden Tag den Menschen in unserer Region – das ist unser tägliches Geschäft. Umso mehr freut es uns, wenn auch Sie mithelfen und das Projekt Weihnachtstrucker unterstützen. Wir danken den vielen Menschen, die auch dieses Jahr wieder mitwirken – sei es als Fördermitglied, Ehrenamtlicher, Spender oder Päckchenpacker“, so Christian Keller.
Neben Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine, werden in diesem Jahr Pakete wieder in der Republik Moldau verteilt. Und auch Deutschland steht wieder als Zielland fest: viele Menschen leiden auch hier unter den wirtschaftlichen Bedingungen und brauchen Unterstützung.
Zudem gibt es zusätzlich die Möglichkeit, „virtuelle Päckchen“ zu packen: durch Geldspenden, die Teile des Inhalts oder ein komplettes Päckchen finanzieren. Die eigentlichen Päckchen stellen dann die bewährten Partner in den Empfängerländern zusammen. Auf der Internetseite www.johanniter.de/weihnachtstrucker kann jeder ein Päckchen – oder auch zwei und mehr – packen.
Bis zum 11. Dezember 2026 können die Päckchen gepackt an den Abgabestellen abgegeben werden. Es ist wichtig, sich auch in diesem Jahr an die Packliste zu halten, damit keine Probleme am Zoll entstehen und die Menschen möglichst gleichwertige Päckchen erhalten. Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel sollten in einen stabilen Karton geeigneter Größe gepackt werden.
Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weih-nachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstru-cker. Oder auch auf Instagram: www.instagram.com/johanniter_weihnachtstrucker
Packliste für die Weihnachtstrucker-Päckchen:
1 Geschenk für Kinder (z. B. Malblock, Malstifte), 1 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 2 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 2 Packungen Kekse, 4 Tafeln Schokolade, 2 feste Seifen, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta.
Nicht nur mit Päckchen auch mit Spenden können Hilfswillige den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete oder die Koordination des Projektes unterstützen. Spenden sind möglich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker. Oder virtuelle Päckchen packen direkt über die Spendenseite.
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