Großes Interesse an Informationsveranstaltung „Gemeinschaftlich Wohnen“ der AWO Erlensee/Langenselbold

(pm/ea) – Die Informationsveranstaltung „Gemeinschaftlich Wohnen“ der AWO Erlensee/Langenselbold im Calaminus-Haus stieß auf großes Interesse. Rund 25 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die Möglichkeiten gemeinschaftlicher Wohnformen und die Chancen, ein entsprechendes Projekt in Erlensee zu entwickeln.

Der Vortrag von Irmhild Neidhardt von der Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen Spessart und MKK zeigte verschiedene Modelle, Praxisbeispiele sowie mögliche Rechts- und Förderformen auf. Im anschließenden Austausch wurde deutlich: Das Interesse an einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt auch in Erlensee ist vorhanden. Erste Interessierte haben sich an diesem Abend bereits zusammengefunden.

Dabei waren sich die Teilnehmenden weitgehend einig, dass gemeinschaftliche Wohnformen ein wichtiger Bestandteil des Wohnens der Zukunft sein können – als Antwort auf den Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum, selbstbestimmtem Leben, guter Nachbarschaft und gegenseitiger Unterstützung.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz. Gemeinschaftliches Wohnen schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch Orte der Begegnung und des Zusammenhalts“, erklärte die Vorstandvorsitzende Lilian Siderius für die AWO Erlensee/Langenselbold. „Gerade in einer Zeit, in der soziale Kontakte und Nachbarschaftshilfe immer wichtiger werden, ist dieses Wohnmodell ein Gewinn für Jung und Alt gleichermaßen.“

Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist bereits geplant. Dabei sollen unter anderem mietrechtliche Fragen sowie das Genossenschaftsrecht im Mittelpunkt stehen. Hierzu ist eine weitere Informationsveranstaltung mit einem Rechtsanwalt in Planung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über die weitere Entwicklung informieren oder sich an dem möglichen Wohnprojekt beteiligen möchten, sind ausdrücklich eingeladen, sich einzubringen.

Die AWO Erlensee/Langenselbold engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen sozialen Bereichen und setzt sich für Menschen aller Altersgruppen ein. Gemeinsam mit Partnern sollen auch künftig Projekte und Initiativen unterstützt werden, die das gesellschaftliche Miteinander stärken.

Foto: PM

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