Lego-Oma mit der GOLDENEN BILD der FRAU ausgezeichnet

(pm/ea) – Bei der offiziellen Übergabe der Lego – „Auffahrhilfe“ von Rita Ebel, der Lego Oma, und Ihrem Team an die Galerie Freihafen, die teil des Trägervereins Kulturzentrum Pumpstation, besser bekannt als KUZ–Hanau ist, war ein Filmteam anwesend, um eine Dokumentation ihres Schaffens für die Preisverleihung der Goldenen Bild der Frau zu drehen.

Sie ist eine der fünf Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU. Seit 2006 werden mit dieser Auszeichnung außergewöhnliche Frauen gewürdigt, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für die Gesellschaft engagieren. Jede Gewinnerin erhält 15.000 Euro Fördergeld und ist außerdem für den mit 30.000 Euro dotierten Publikumspreis nominiert. Bis zum 17. November 2026 kann online oder telefonisch für Rita Ebel und ihr Projekt abgestimmt werden – am Folgetag findet dann die feierliche Preisverleihung in Hamburg vor über 500 Gästen und unter Moderation von Kai Pflaume statt.

Für Rita Ebel ist das nicht nur eine große Ehre, sondern auch die Möglichkeit, dem Thema Barrierefreiheit mehr Sichtbarkeit zu verschaffen – denn Barrierefreiheit ist längst nicht selbstverständlich. „Wenn du allein unterwegs bist, dann ist das schon ein gewisses Maß an Ausgrenzung, wenn du da ohne Hilfe nicht rein kannst“, erzählt die Lego-Oma, die seit einem Verkehrsunfall vor 31 Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit ihrem Projekt konnte sie bereits über 150 Eingänge barrierefrei gestalten – nun auch den Eingang der ehrenamtlich geführten Galerie Freihafen, wodurch die hier ausgestellte Kunst für noch mehr Menschen zugänglich wird.

Ohne ihre Familie wäre all dies für die Lego-Oma nicht möglich gewesen. Auch wenn sie noch nicht genau weiß, wie sie das Preisgeld einsetzen wird, eines ist klar: Sie möchte damit auch ihrem Team etwas zurückgeben. Dieses Jahr soll es zum ersten Mal eine richtige Weihnachtsfeier geben: „Die letzten Jahre haben wir uns an Weihnachten immer nur Essen vom Vietnamesen gegenüber liefern lassen. Da wäre ich dem Team gegenüber gerne mal ein bisschen großzügiger.“

Foto: PM

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