(pm/ea) – Rund 90 Zuschauerinnen und Zuschauer füllten den Saal des Neuen Löwen bis auf den letzten Platz – trotz zweier zeitgleich stattfindender Veranstaltungen in Hanau und Langenselbold, wie in einer Pressemitteilung berichtet wird.
Der Abend der Omas gegen Rechts Hanau-Main-Kinzig begann mit einer Talkshow, in der starke Frauen unterschiedlicher Generationen und Kulturen wie z.B. Elisabeth Selbert, Sophie Scholl, Shirin Ebadi , Rosa Parks und Wangari Maathai auf besondere Weise zu Wort kamen.
Im anschließenden Bühnenstück „Obacht Omas“ setzten sich die Omas mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander. Mit szenischen Darstellungen, pointierten Texten, Musik, Gesang und Humor zeigten sie Haltung gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung. Das Publikum reagierte mit Betroffenheit und Entsetzen, aber ebenso mit Lachen, Mitsingen und kräftigem Mitklatschen.

Besonders berührend war die Aktion „Ein Brief an eine junge Frau im Jahr 2075“. Die Zuschauerinnen und Zuschauer schrieben ihre Gedanken und Wünsche nieder. Es ist geplant, die entstandenen Briefe gemeinsam mit denen aus weiteren Veranstaltungen zu einer Ausstellung oder einem Buch zusammenzuführen.
Ein Abend, der bewegt, unterhält, inspiriert, zum Nachdenken anregt und Mut macht. Alter kennt keine Grenze, wenn es darum geht, Haltung zu zeigen und nicht stumm zu bleiben. Für diejenigen, die „die Omas“ in Erlensee verpasst oder erneut sehen möchten: herzliche Einladung für den 26.09. nach Hanau in die Familienakademie Kathinka-Platzhoff-Stiftung.
Fotos: PM
