Starkes Auftreten der Ping Pong Parkinson Gruppe beim 1. STADA Cup in Ober-Mörlen

(pm/ea) – Am 21. August war es wieder soweit: Die Ping Pong Parkinson Gruppe der Turngemeinde 1837 Hanau zeigte beim 1. STADA Cup in Ober-Mörlen eindrucksvoll, was mit Teamgeist, Trainingsfleiß und echter Leidenschaft möglich ist.

Mit starken Ballwechseln und großem Zusammenhalt bewiesen die Spielerinnen und Spieler, dass Tischtennis für Menschen mit Parkinson weit mehr ist als Sport – es ist ein Weg zu neuer Lebensfreude.

Die Initiative Ping Pong Parkinson, gegründet im Jahr 2020, hilft Betroffenen durch Tischtennis zu mehr Beweglichkeit, besserer Koordination und sozialem Austausch. Wie wertvoll dies ist, zeigte sich an diesem Turniertag besonders deutlich: in konzentrierten Momenten, spannenden Duellen und vielen lachenden Gesichtern. All dies verdeutlicht, wie sehr der Sport den Alltag der Teilnehmenden bereichert. In der Turngemeinde 1837 Hanau hat der PPP Stützpunkt einen Partner, der mit großem Einsatz dafür sorgt, dass der Standort wächst und sich weiterentwickelt.

Neben den sportlichen Leistungen gab es auch emotionale Augenblicke. Bei der Siegerehrung wurde nicht nur der Erfolg gefeiert, sondern auch der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Viele Spieler berichteten, wie sehr ihnen das regelmäßige Training hilft – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Der Hanauer Stützpunkt hat sich in nur zwei Jahren zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt, an dem Betroffene Kraft schöpfen, Selbstvertrauen gewinnen und echte Freundschaften entstehen.

Wilfried Stump im starken Spiel

Die Hanauer Teilnehmer Wilfried Stumpf, Markus Blümmel und Gholamreza Marzban belegten die Plätze fünf, sechs und sieben. Die Freude über diese Ergebnisse war ihnen deutlich anzusehen. Stumpf brachte es nach dem Turnier auf den Punkt: „Es ist schön zu sehen, dass der Kampf im Training gegen die körperlichen Einschränkungen auf diese Weise belohnt wird. Ich bin stolz, ein Teil dieses Teams zu sein und kann jedem mit Parkinson empfehlen, sich dem Sport und unserer starken Gemeinschaft anzuschließen.“

Auch Übungsleiter Michael Dutz blickt mit Stolz auf seine Gruppe: „Man spürt Woche für Woche, mit welchem Spaß und Ehrgeiz das Training besucht und gelebt wird. Tischtennis ist weit mehr als ein Sport – es ist ein Weg zu mehr Lebensqualität.“

Die Ping Pong Parkinson Gruppe Hanau möchte diesen Weg weitergehen und noch viele Menschen auf ihrem persönlichen Parkinson-Abenteuer begleiten. Der STADA Cup hat gezeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft, Bewegung und einem kleinen weißen Ball steckt.

Auf dem Titelfoto: Von rechts nach links: Markus Blümmel, Gholamreza Marzban, Ute Frei, Michael Dutz, Wilfried Stumpf

Wilfried Stump im starken Spiel

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