Heinz Hunn fordert in seinem Leserbrief, „AfD und ihre Politik auf die hintersten Plätze und in ihre Schranken zu verweisen“.
Kinder mit Einschränkungen, mit einer anderen kulturellen Herkunft, sollen von unserem Zusammenleben und Wirken wieder abgetrennt werden. Was zusammen gehört soll gespalten und wieder stigmatisiert werden. Wir alle profitieren von unserer friedlich zusammenlebenden Vielfalt und Orientierung. Damit können die AfD Akteure und Einpeitscher nichts anfangen oder sind nicht bereit, in friedlichem und respektvollem Zusammenwirken zu leben und sich zu entwickeln. Sie sind eher bereit, diese gelebte Heimat und Gemeinschaft zu zerstören. Sie sind dabei, unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben zu spalten. Kultur in seiner jeweiligen Ausprägung und Darstellung ist ihr suspekt und nicht wert, sie gleichberechtigt zu unterstützen und zu fördern.
Die bunte Vielfalt des Langendiebacher Hof- und Gassenfestes mit all seinen innerörtlichen- und Vereinsdarbietungen, den auswertigen Kunst-, Schausteller und Musikanten, Darbietungen, des vielfältigen kulinarischen Angebotes von Handkäs bis Falafel war doch in seiner Gesamtheit nicht nur eine schöne und gelungene 800 Jahrfeier des Stadtteils. Es war ein vielfältiges und respektvolles Aufzeigen von Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit der Kulturen und Menschen in unserer Stadt, in unserer Heimat. Inklusion und gegenseitige Anerkennung der Vielfalt unserer reellen Gesellschaft und der jeweiligen Kulturen gehören zusammen und nicht gespalten und voneinander getrennt.
Die Auswüchse ihres derzeitigen Wahlkampfes zeigt deren wahres Gesicht und deren Absichten. Daher gilt es, die AfD und ihre Politik auf die hintersten Plätze und in ihre Schranken zu verweisen.
Heinz Hunn
Erlensee
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