(pm/ea) – Flughafenbetreiber Fraport treibt die Elektrifizierung des Fuhrparks weiter voran und nimmt nun vollelektrische Flugzeugschlepper des Modells E-Phoenix von Hersteller Goldhofer in Betrieb. Zwei der Fahrzeuge sind bereits auf dem Vorfeld im Einsatz, ein weiteres ist bestellt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum unterstützte ihre Anschaffung mit Fördermitteln in Höhe von 171.700 Euro aus dem Programm „Förderung der Elektromobilität“.
Das neue Modell E-Phoenix kann auch große Passagiermaschinen bewegen, beispielsweise beim Zurücksetzen aus der Parkposition oder bei Positionswechseln. Das Fahrzeug verfügt über eine Batteriekapazität von 240 Kilowattstunden und lässt sich über die Schnellladefunktion in rund 1,5 Stunden voll aufladen.
Fraport verfolgt das Ziel, bis spätestens 2045 an allen vollkonsolidierten Konzerngesellschaften weltweit den Status Net Zero in den Scopes 1 und 2 zu erreichen. Ein wichtiges Teilziel ist die Reduktion der CO₂-Emissionen am Flughafen Frankfurt bis 2030 auf 50.000 Tonnen. Elektromobilität ist ein zentraler Hebel innerhalb des Maßnahmenpakets zur Dekarbonisierung, das in einem Masterplan mit insgesamt rund 2.000 Einzelmaßnahmen hinterlegt ist.
Das Fördermittel-Projekt EcoTow (HA-Projekt-Nr. 2026/25-135) wird im Rahmen der Innovationsförderung Hessen aus Mitteln des Förderprogramms „Elektromobilität in Hessen“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gefördert.
Foto: Fraport AG
