Daniel M. Pond und Engin Atmaca im Gespräch mit Erlensee Aktuell

(ms/ea) – Firmengründer Daniel M. Pond und Geschäftsführer Engin Atmaca berichten im Gespräch mit Erlensee Aktuell über den aktuellen Stand und die weiteren Pläne nach dem Erwerb der Bittner-Immobilie. Dabei geht es neben dem geplanten Abriss und der anschließenden Neubebauung auch um das Interesse an weiteren Grundstücken sowie das Angebot, sich aktiv an der Entwicklung der Erlenseer Innenstadt zu beteiligen.

Für den Abriss des früheren Bittner-Gebäudes sowie des Gebäudes in der Rückinger Straße 8 laufen derzeit die Ausschreibungen. Die notwendigen Vorbereitungen für den Rückbau sind weit fortgeschritten.

„Sobald die Vergabe erfolgt ist, kann der beauftragte Dienstleister grundsätzlich mit den Arbeiten beginnen. Der konkrete Starttermin hängt dann insbesondere von den verfügbaren Kapazitäten des Abrissunternehmens ab“, erklärt Engin Atmaca. Ziel sei es, die Abrissphase möglichst bis zum Ende des Jahres abzuschließen.

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Lärmbelastung bei der Rathaussanierung betont Daniel M. Pond, dass der geplante Rückbau mit den dortigen Arbeiten nur eingeschränkt vergleichbar sei und deutlich weniger Zeit in Anspruch nehmen werde. Dennoch nehme man mögliche Belastungen für die Anwohner sehr ernst und werde entsprechende Schutzmaßnahmen treffen.

„In der weiteren Phase werden die Grundstücke für die Neubebauung vorbereitet. Vorgesehen ist eine Kombination aus Büro-, Wohn- und Geschäftsflächen. Die endgültigen Planungen werden derzeit noch abgestimmt“, informiert Daniel M. Pond.

Ein weiteres konkretes Vorhaben betrifft das Grundstück der ehemaligen Kindertagesstätte am Rathaus. Pond hat Interesse daran, das Grundstück zu erwerben und dort ein Ärztehaus zu entwickeln. „Unser bevorzugtes Konzept ist eindeutig ein Ärztehaus. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es uns gemeinsam mit der Stadt gelingt, ausreichend Ärzte und Fachärzte davon zu überzeugen, sich in Erlensee anzusiedeln“, erläutert Engin Atmaca. Sollte dies nicht in ausreichendem Umfang gelingen, könne alternativ ein Nutzungskonzept mit Wohnungen und Gewerbeflächen umgesetzt werden.

„Darüber hinaus haben wir auch Interesse am Erwerb des Fallbachhallen-Grundstücks und könnten uns vorstellen, dort ein weiteres Projekt zu entwickeln“, ergänzt Daniel M. Pond.

Insgesamt wolle sich das Unternehmen stärker in die Entwicklung der Innenstadt einbringen. Dabei gehe es nicht ausschließlich um Investitionen und neue Immobilien, sondern darum, Nutzungen zu schaffen, die langfristig einen Mehrwert für Erlensee und seine Bürgerinnen und Bürger bieten.

„Ich lebe seit mehr als 50 Jahren in Erlensee, und seit 2005 ist Erlensee auch Sitz meines Unternehmens. Die Entwicklung der Stadt liegt mir deshalb persönlich am Herzen. Gerne würden wir uns als Erlenseer Unternehmen, Nachbar und Investor gemeinsam mit der Stadt aktiv an der weiteren Entwicklung der Innenstadt beteiligen“, so Daniel M. Pond.

Auch auf dem künftigen Pond-Campus sollen unterschiedliche Nutzungen miteinander verbunden werden. Nach aktuellem Planungsstand wird dabei eine Größenordnung von rund 7.000 Quadratmetern Fläche betrachtet. Die konkrete Ausgestaltung und Flächenaufteilung ist jedoch noch Bestandteil der laufenden Planungen. „Wir wollen hier Büro-, Wohn- und Gewerbeflächen miteinander verbinden und einen Standort entwickeln, der sich sinnvoll in das Umfeld einfügt. Die Planungen laufen derzeit noch, weshalb wir uns bei einzelnen Details bewusst noch nicht festlegen möchten“, erklärt Engin Atmaca.

Über die weiteren Schritte und den Fortgang der Planungen wolle das Unternehmen zeitnah informieren und dabei auch die Bürgerinnen und Bürger über die Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Auf dem Foto: Engin Atmaca (links) und Daniel M. Pond

Bericht: Markus Sommerfeld

Foto: Privat

 

 

 

 

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