(pm/ea) – Um 16 Uhr hat die Pressestelle des Main-Kinzig-Kreises einen kurzen Zwichenstand zum Waldbrand mitgeteilt. Was zunächst mit drei kleineren Einsatzstellen unter anderem in der Nähe der „Wingerte“ begann, hat sich inzwischen zu einem größeren Brand entwickelt. Zwar konnte einzelne Feuer gelöscht werden, im Bereich der Barbarossaquelle brennt der Wald aber weiterhin.
Erschwerend kommt hinzu, dass die betroffenen Bereiche nur schwer zugänglich sind. Zur Erkundung der Lage war zwischenzeitlich ein Hubschrauber der Polizei in der Luft und die Beamten unterstützen darüber hinaus vor Ort den Einsatz der Feuerwehren. Insgesamt ist das Feuer noch nicht völlig unter Kontrolle und die Situation bleibt weiter angespannt.
Rund ein Dutzend Feuerwehren aus Rodenbach und Umgebung sind beteiligt, auch um die bisherigen Einsatzkräfte abzulösen. Zudem unterstützten auch die bayerischen Feuerwehren die Lage.
Um die Wasserversorgung zu sichern, wurden sechs große Abrollbehälter mit jeweils 10.000 Liter Fassungsvermögen bereitgestellt. Zudem gab es einen Hinweis an die umliegende Bevölkerung zum Waldbrand und das mögliche Auftreten umherfliegender Asche.
Foto: Frank Nettekoven
