(pm/ea) – Besonders ältere Menschen, die selbstbestimmt leben möchten, aber auch junge Familien, die bezahlbaren Wohnraum suchen, profitieren von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Sie fördern Nachbarschaft, Solidarität und das gemeinsame Gestalten des Wohnumfelds – und sind damit eine zukunftsweisende Alternative zu klassischen Wohnmodellen.
Um über Chancen, Beispiele und Unterstützungsangebote zu informieren, lädt die AWO Erlensee/Langenselbold am Donnerstag, den 17. September 2026, um 18:00 Uhr ins Calaminus Haus (Hanauer Straße 11) zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Gemeinschaftlich Wohnen“ ein.
Die Veranstaltung bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zum Thema. Ein Vortrag von Irmhild Neidhardt von der Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen Spessart und MKK gibt Einblicke über verschiedene Formen des gemeinsamen Wohnens und erläutert, welche Vorteile diese bieten. Darüber hinaus werden Beispiele aus dem ländlichen und städtischen Raum präsentiert sowie auf mögliche Rechtsformen und Fördermöglichkeiten eingegangen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Nutzen für Kommunen und wie gemeinschaftliches Wohnen in unserer Region entstehen kann.
Die an SPESSARTregional e.V. angegliederte Vernetzungs- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die an gemeinschaftlichen Wohnformen interessiert sind. Mit der finanziellen Beteiligung und Unterstützung der Kreisverwaltung des Main-Kinzig-Kreises werden nun alle Kommunen im Kreis erreicht. Durch das Vernetzen von Interessierten und die Bereitstellung von Informationen in engem Austausch mit der Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen Hessen und dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen soll somit die Umsetzung alternativer Wohnformen in der Region unterstützt werden.
„Gemeinschaftliches Wohnen schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch Orte der Begegnung und des Zusammenhalts“ so der Vorstand der AWO Erlensee/Langenselbold. „Gerade in einer Zeit, in der soziale Kontakte und Nachbarschaftshilfe immer wichtiger werden, ist dieses Wohnmodell ein Gewinn für Jung und Alt gleichermaßen und wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmende.“
