Leserbrief: „Entwicklungen der Evangelischen Kirchengemeinde Erlensee“

In seinem Leserbrief schildert Heinz Hunn seine Wahrnehmungen rund um die Entwicklungen der Evangelischen Kirchengemeinde Erlensee.

In Sachen Weiterentwicklung der Kita Fröbelstraße zu einem Familienzentrum und ganztägigen Konzeption ist keine Bewegung gekommen. Das Jugendzentrum ist in Betrieb gegangen, das Team Kinder und Jugendarbeit Erlensee ist eingezogen. Die Kita in Rückingen ist ohne Sanierungskonzept geschlossen worden und jetzt in die Fröbelstraße mit allen zusätzlichen Aufwendungen der Eltern umgezogen worden. Jetzt stellt sich mir die Frage was passiert in diesem Gebäude in Rückingen, mit der frei gewordenen Immobilie. Ob sie insoweit saniert wird, damit das Gemeindehaus erweitert wird, oder wird der Gebäudeteil abgerissen.

Schön war zu lesen, dass das Kirchweihfest rund um die Rückinger Kirche in Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung und Vereine wieder belebt wird. Sich in der Perspektive daraus im Rückinger Ortskern ggfs. auch ein Hof- UND Gassenfest in der Hauptstraße, an der Kirche, am Schlösschen und in den Höfen entwickelt, wozu die Rigginger bestimmt engagiert genug und in der Lage sind und dieses auf die Beine gestellt bekommen. Schön ist auch, dass der Kirchenraum mit den Kunsträumerinnnen sich für die Öffentlichkeit und der Kunst geöffnet hat und als Bürgertreff einen wichtigen Part und Mittelpunkt im öffentlichen Zusammenleben und des Zusammenkommen spielen wird.

Um so weniger verstehe ich es, dass die Langendiebacher Kirche nicht nach und nach in den Lebensmittelpunkt rückt um auch hier sich ein aktiver und pulsierender Bürgertreff entwickelt. Obwohl hier dieses Ziel klar vom Zukunftsausschuss ins Visier genommen wurde und formuliert ist, auch als ein kühler und angenehmer ruhiger und erholsamer Treffpunkt in den entstandenen und noch anstehenden Hitzetagen sein könnte, sich hier etablieren und den Menschen zur Erholung zu Verfügung steht. Kleine erste Konzerte, Kunstausstellungen könnten hier die Entwicklung anstoßen und eine Zukunftsperspektive und Chance geben. Die evangelische Kirche ist ja schon Mitveranstalter des Langendiebacher Hof- und Gassenfestes, rückt aber ausgerechnet am Höhepunkt, am Sonntag, mit ihrem Taufevent und Gottesdienst aus der Gemeinschaft heraus, an den Langenselbolder See. Verstehe wer will. Die Langendiebacher Kirche ist doch dafür prädestiniert, gestärkt ein toller Ort unseres Lebensmittelpunktes, ein Bürgertreff zu werden und zu wirken.

 

Heinz Hunn
Erlensee

 

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