Sommer im GAST-GARTEN: Weitere Arbeiten nach der Mahd

(pm/ea) – Nachdem ein Großteil der Pflanzen verblüht war, stand im Juni eine wichtige Pflegemaßnahme an: das Mähen der Blühwiese, die sogenannte Mahd. Eine artenreiche Blühwiese sollte zweimal jährlich gemäht werden – idealerweise im Juni und im September.

Nach der Mahd im Juni blieb das Schnittgut einige Tage auf der Fläche liegen. So konnten die Samen aus den Pflanzen ausfallen und den Grundstein für die nächste Blütensaison legen. Die Blühbotschafterinnen freuten sich, dass die Mitarbeitenden des Bauhofs die Mahd übernommen hatten. Einige Tage später räumten die Blühbotschafterinnen das getrocknete Schnittgut ab.

Um den Insekten ihren Lebensraum nicht vollständig zu nehmen, wurde nur ein Teil der Fläche gemäht. Die verbleibenden Bereiche dienen als Rückzugsorte und werden zeitversetzt gepflegt. Die Schnitthöhe lag bei etwa 15 Zentimetern, damit Kleinstlebewesen die Möglichkeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.

Blühwiesen leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt. Sie bieten Nahrung, Schutz und Lebensraum für zahlreiche Tierarten, die derzeit im GAST-GARTEN zu beobachten sind. So zeigt das beigefügte Foto beispielsweise eine Biene auf einer Skabiosen-Flockenblume. Mit einer Blühwiese lassen sich solche Naturerlebnisse direkt vor der eigenen Haustür ermöglichen.

Eine Biene auf einer Skabiosen-Flockenblume im GAST-GARTEN

Die nächste gemeinsame Aktion im GAST-GARTEN findet am Samstag, 25. Juli 2026, um 10 Uhr statt. Gemeinsam soll geschaut werden, welche Beikräuter entfernt werden können und welche Pflanzen sich auf der Blühwiese zu stark ausgebreitet haben und deshalb zurückgenommen werden sollten. Außerdem soll beraten werden, wie das Sandarium noch bienenfreundlicher gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden die Hochbeete gepflegt und eine neue Einsaat vorbereitet.

„Wir freuen uns über viele Menschen, die uns dabei unterstützen“, sagt Monika Kühn-Bousonville. Wer mithelfen möchte, wird gebeten, nach Möglichkeit eine Gartenschere mitzubringen.
Alle Erlenseerinnen und Erlenseer sind herzlich eingeladen, sich an den Aktionen im GAST-GARTEN zu beteiligen – ob aktiv bei den Arbeiten, als interessierte Gäste oder zum Austausch mit den Beteiligten. Die Blühbotschafterinnen sowie die Mitglieder von FöPI (Fördernetzwerk heimischer Pflanzen und Insektenvielfalt) stehen dabei gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

Auf dem Titelfoto: Monika Kühn-Bousonville beim Zusammenrechen der Mahd

Fotos: PM

 

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