(pm/ea) – Die angekündigte Hitzewelle bringt in den kommenden Tagen Temperaturen von deutlich über 30 Grad nach Erlensee. Die Stadt bittet in einer Mitteilung alle Bürgerinnen und Bürger, sich auf die außergewöhnliche Wetterlage einzustellen, auf ihre Gesundheit zu achten und gleichzeitig durch umsichtiges Verhalten dazu beizutragen, Wald- und Vegetationsbrände zu verhindern.
Hohe Temperaturen stellen insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder, chronisch Erkrankte sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben, eine besondere Belastung dar. Deshalb empfiehlt die Stadt Erlensee, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen, leichte Kleidung zu tragen und direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagszeit zu vermeiden. Wer Zeit im Freien verbringen möchte, sollte hierzu schattige Plätze, wie z. B. das Erlenwäldchen, aufsuchen. Ebenso wichtig ist es, auf Angehörige, Nachbarn und alleinlebende Personen zu achten und bei Bedarf Unterstützung anzubieten.
Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises bietet kostenlos das sogenannte „Hitzetelefon“ an. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie unter 06051 8514600 oder per E-Mail an buergerinformation@mkk.de.
Mit der anhaltenden Trockenheit steigt gleichzeitig die Gefahr von Wald- und Flächenbränden erheblich. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Brand auszulösen.
Hessen Forst bittet daher um die Beachtung folgender Verhaltensregeln:
• Offenes Feuer im Wald ist verboten. Auch ausgewiesene Grillplätze im und am Wald sollten während hoher Waldbrandgefahr nicht genutzt werden.
• Rauchen Sie nicht im Wald und werfen Sie keine Zigaretten oder andere glimmende Gegenstände weg.
• Parken Sie ausschließlich auf ausgewiesenen Parkplätzen. Heiße Fahrzeugteile können trockenes Gras entzünden.
• Halten Sie Waldwege sowie Feuerwehrzufahrten und Rettungswege jederzeit frei.
• Melden Sie Rauchentwicklungen oder Brände unverzüglich über den Notruf 112.
• Versuchen Sie einen Entstehungsbrand nur dann selbst zu löschen, wenn dabei keine Gefahr für Sie oder andere besteht.
Außerdem wird empfohlen, die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes regelmäßig zu verfolgen und die aktuellen Hinweise des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu beachten. Der ⇒ Flyer „Hitze – Vorsorge und Selbsthilfe“ des BBK enthält zahlreiche praktische Tipps zum richtigen Verhalten bei großer Hitze.
„Gemeinsam können wir dazu beitragen, gesundheitliche Risiken zu reduzieren und Wald- sowie Vegetationsbrände zu vermeiden“, so Bürgermeister Stefan Erb. Er dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Aufmerksamkeit und ihre Unterstützung.
