(pm/ea) – Während vielerorts darüber nachgedacht wird, wie sich Städte und Gemeinden besser gegen die zunehmenden Hitzewellen wappnen können, scheint dieser Gedanke bei der Gestaltung des Außenbereichs der neuen Kita in der Fröbelstraße in Erlensee kaum eine Rolle gespielt zu haben, so die Erlenseer Grünen in einer Mitteilung.
Weiter heißt es darin:
Eltern und Kinder werden dort von einer großen Stein- und Asphaltfläche empfangen, die lediglich von einem wenig ansprechenden Drahtzaun begrenzt wird. Spätestens am Nachmittag, wenn das Gebäude keinen Schatten mehr auf den Vorplatz wirft, sind die Menschen der prallen Sonne ausgesetzt. Die versiegelten Flächen und das Gebäude selbst heizen sich stark auf und speichern die Wärme bis in die Abendstunden.
Besonders unverständlich ist, dass bislang lediglich eine Pflanzfläche für einen Baum vorgesehen wurde – und selbst dieser wurde noch nicht gepflanzt. Dabei wäre nach Auffassung der Erlenseer Grünen ausreichend Platz für mindestens drei Bäume vorhanden gewesen. Diese hätten nicht nur vor allen Eingängen der Kita wertvollen Schatten gespendet, sondern durch Verdunstung auch aktiv zur Kühlung der Umgebung beigetragen. Gleichzeitig würde eine stärkere Begrünung das Erscheinungsbild der Kita deutlich aufwerten.
Die Gestaltung des Außengeländes wäre eine gute Gelegenheit gewesen, Klimaanpassung und, Aufenthaltsqualität sinnvoll miteinander zu verbinden. Diese Chance wurde leider nicht genutzt.
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