(pm/ea) – Die Belastung durch die Rathaussanierung wird für viele Anwohner zunehmend unerträglich, wie die FREIEN WÄHLER berichten und deshalb für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht haben.
Weiter heißt es in der Mitteilung:
Seit Monaten berichten Bürger im direkten Umfeld der Baustelle von anhaltendem Baulärm, Staub und weiteren Beeinträchtigungen.
Nach Schilderungen aus der Nachbarschaft zieht sich der Baulärm teilweise über weite Teile des Tages. Das Öffnen der Fenster oder der Aufenthalt im eigenen Garten sei zeitweise kaum noch möglich. Einzelne Anwohner berichten zudem von stark verschmutzten Lüftungsfiltern, regelmäßig zu reinigenden Fenstern und vereinzelt aufgetretenen Rissen in Wänden. Ob und in welchem Zusammenhang diese Beobachtungen mit den Bauarbeiten stehen, ist bislang nicht abschließend geklärt. Klar ist aber: Die Verunsicherung im Umfeld der Baustelle wächst.
Zusätzliche Sorgen entstehen dadurch, dass bei bestimmten Arbeiten Schutzkleidung und Atemschutz getragen werden. Für viele Anwohner stellt sich deshalb die naheliegende Frage, wie gut die Menschen geschützt sind, die direkt neben der Baustelle wohnen.
Viele Betroffene haben ihre Sorgen nach eigenen Angaben bereits mehrfach an die Verwaltung herangetragen. Eine spürbare Entlastung sei bislang nicht eingetreten. Für die FREIEN WÄHLER reicht der Hinweis auf unvermeidbaren Baulärm nicht aus.
Die Fraktion fordert daher eine neue fachgerechte Lärmmessung während besonders lauter Arbeiten und über einen vollständigen Arbeitstag. Ziel ist eine tatsächliche Reduzierung des Baulärms und eine spürbare Entlastung der Anwohner.
