(ms/ea) – Am Samstagvormittag montierte Bürgermeister Stefan Erb im Beisein von Waltraud Borngräber, Vorsitzende des Geschichtsvereins, Peter Kalmar, Mitorganisator des Hof- und Gassenfestes, und Manfred Semmler die erste von 27 Infotafeln, die die Vergangenheit von Langendiebach für Anwohner und Besucher wieder lebendig werden lassen.
Die Infotafeln sind das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Manfred Semmler, Mitglied des Geschichtsvereins, engagierten Bürgern und den Hauseigentümern. Er führte im Frühjahr 2026 ungezählte Gespräche mit den Hauseigentümern, recherchierte in historischen Unterlagen des Amtes für Denkmalschutz, des Geschichtsvereins und des Bauamtes, und formulierte daraus die Texte für die Infotafeln. In dieser kurzen Zeit ist es gelungen, Infotafeln für 27 Häusern zu erstellen.
Diese erzählen Geschichte und Geschichten der Gebäude und deren wechselnden Eigentümern, heben das Besondere des Ortskerns hervor und lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden.
Zu lesen sind unter anderem die Familiengeschichte der Bauernfamilie Horst und der Bäckerfamilie Bretag, Anekdoten, wie die von der wundersamen Heilung durch die Kleinbahnschienen, Baugeschichten, wie die vom Wilden Mann, dem halben Hessenmann und dem Feuerbock.

Jede Tafel hat einen anderen Schwerpunkt, jede Tafel ist ein Puzzle des vielfältigen Dorflebens vor 50, vor 100, vor 200 und mehr Jahren. Zusammen mit den schon bestehenden Infotafeln wie z.B. zur Kirche, zum alten Schulhaus und zur ehemaligen Synagoge laden sie ein zu einem historischen Rundgang durch den alten Ortskern von Langendiebach.
Auf dem Foto (v.l.): Manfred Semmler, Waltraud Borngräber, Bürgermeister Stefan Erb beim gekonnten Anschrauben der Infotafel und Peter Kalmar
Foto: Markus Sommerfeld
