(ms/ea) – Am Samstag trafen sich die Einsatzkräfte des GABC (Gefahrstoff-Atomar-Biologisch-Chemisch) – Zuges des Main-Kinzig-Kreises am Feuerwehrhaus in Langendiebach, um die Verfahren und den Umgang mit der eingesetzten Technik zu üben.
Der GABC-Zug des Main-Kinzig-Kreises besteht aus etwa 80 speziell ausgebildeten Einsatzkräften der Feuerwehren Bruchköbel, Erlensee, Langenselbold und Schlüchtern mit jeweiligem Spezialgerät und rückt als Spezialeinheit des Katastrophenschutzes bei größeren Gefahrstoffunfällen aus.
Geübt wurde am Samstag das Abdichten von Leckagen, dazu stand auch eine Gefahrgutübungsanlage zur Verfügung.




Außerdem nahm das Umpumpen von Flüssigkeiten aus einem defekten Übungs-IBC (Intermediate Bulk Container) einen großen Raum ein. Solche Container werden allgemein für den Transport von Flüssigkeiten verwendet.

Beim Umpumpen war zunächst festzustellen, um welche Flüssigkeit es sich handelt, ob zum Beispiel ätzend (Säure / Lauge) oder auch entzündlich. Danach richtete sich die Auswahl der eingesetzten Pumpen und Schläuche, zusätzlich war auf eine geeignete Erdung zu achten.
Damit keine ausgelaufenen Flüssigkeiten in die Kanalisation laufen konnten, wurde das Abdichten der Einläufe ebenfalls geprobt.

Zusätzlich zu solchen gemeinsamen Übungen am Gerät müssen die Einsatzkräfte spezielle Schulungen absolvieren, um bei diesem komplexen Thema immer auf dem neuesten Stand zu sein.
Bericht: Markus Sommerfeld
Fotos: Sebastian Herchenröther, Christian Franz, Burkhard Hofmann, Markus Sommerfeld
