„Die neue VR RegionalBank – wirtschaftlich stark und nah bei den Kunden!“ – VR-Banken Main-Kinzig-Büdingen und Fulda fusionieren nach Votum ihrer Mitglieder

(iz/ea) – „Ich sehe ein Meer von gelben Stimmkarten – und das freut mich außerordentlich!“ Mit diesen Worten kommentierte am Donnerstagabend die Aufsichtsratsvorsitzende der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen (VR-MKB), Sabine Haas, das an diesem Abend wichtigste Votum von fast 300 Vertretern ihrer Bank: Die Zustimmung zur Fusion mit der VR Bank Fulda (VR-FD) zur neuen und starken „VR Regionalbank“.

Mit einem äußerst deutlichen Abstimmungsergebnis von 99,66 Prozent folgten die in der Langenselbolder Klosterberghalle zusammengekommenen Genossenschaftsmitglieder dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat ihres Geldhauses und machten den Weg frei für den avisierten Zusammenschluss, dem in der Vorwoche bereits alle Mitglieder der VR-FD auf einer ebengleichen Versammlung in Fulda mit großer Mehrheit zugestimmt hatten.

Vor der zielführenden Abstimmung hatte der Vorstand der VR-MKB seinen Jahresbericht für 2025 abgegeben und dabei ein zufriedenstellendes Ergebnis vorgestellt, das die Bank trotz verschiedener, global bedingter Fakten erzielen konnte. Der für die meisten Genossenschaftsmitglieder wohl wichtigste Posten im präsentierten Zahlenwerk war der Überschuss-Anteil von etwas mehr als drei Millionen Euro, der nach einstimmigem Votum der Mitglieder als Dividende zur Ausschüttung kommen wird. Obwohl allen Mitgliedern der Entwurf des an diesem Abend zu beschließenden Fusionsvertrages zwischen der VR-MKB und der VR-FD vorab zugegangen war, wurden vom Vorstand in der Folge nochmals Sinn und Zweck der Bankenverschmelzung sowie die Eckpunkte des Regelwerks kurz dargestellt und erläutert. Wichtig sei es, aus beiden Fusionspartnern eine neue, starke Genossenschaftsbank zu formen, die auch in schwierigen Zeiten wirtschaftliche Stärke zeigt, aber weiterhin nah bei ihren Kunden ist; immerhin erstreckt sich das neue Geschäftsgebiet über rund 140 Kilometer von Maintal im Südwesten bis nach Kaltennordheim in Westthüringen.

Durch die Fusion entsteht eine der größten Genossenschaftsbanken in Hessen mit einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro und einem betreuten Kundenvolumen von beinahe 14 Milliarden Euro. Etwas mehr als 900 Mitarbeiter werden nach der Verschmelzung in der neuen VR RegionalBank tätig sein; durch die Fusion fallen keine Arbeitsplätze weg. Die gilt auch für die Führungsebene; die beiden „alten“ Vorstände und Aufsichtsräte bilden nach Zustimmung durch die Mitglieder nun jeweils gemeinsam die entsprechenden „neuen“ Gremien der VR RegionalBank eG. Technisch wird der Zusammenschluss im kommenden September vollzogen; der rechtliche Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2026.

Sabine Haas und Stefan Burkart führen den Aufsichtsrat der neuen VR RegionalBank an

 

Der neue Geamtvorstand der VR RegionalBank mit den beiden Aufsichtsratsvorsitzenden (Mitte)

Alle an der Vorbereitung und Ausarbeitung der Fusion beteiligten Führungskräfte einschließlich der ebenfalls anwesenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der VR-FD zeigten sich unisono sehr zufrieden und erleichtert mit dem erreichten Abstimmungsergebnis. Einige der anwesenden „Genossenschaftler“ gaben allerdings einen anderen Fakt als Grund zur Freude an: „Meine Kontonummer bleibt weiterhin bestehen“, meinte ein älterer Herr mit einem Schmunzeln. „Das ist für mich das Wichtigste!“

Schlussakkord: Smalltalk mit Imbiss

Auf dem Titelfoto: Ein Meer aus gelben Stimmkarten – 99,66 Prozent der Mitglieder votierten für die Fusion

 

Bericht und Fotos: Ingbert Zacharias

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