(pm/ea) – Die Christen der Region begingen am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag in vielen Gottesdiensten den Abschluss des christlichen Osterfestkreises auch als Start in den Alltag des Kirchenjahres, wie Dechant Andreas Weber mitteilt.
Am 50. Tag noch Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt Pfingsten in Erinnerung an die junge Kirche in Jerusalem, wo nach biblischem Bericht der Heilige Geist in Feuerzungen und mit Sturm auf die Apostel und die Frauen herabkam und ihnen Mut, Zuversicht und Kraft zur Verkündigung des Glaubens schenkte.
In der Hanauer Stadtpfarrkirche Mariae Namen erinnerten sich die Gläubigen in vielen Sprachen unter Beteiligung der muttersprachlichen Gläubigen mit Stadtpfarrer Dirk Krenzer an das „Sprachenwunder in Jerusalem und heute in Hanau!“
In der Heilig-Geist-Kirche in Hanau-Lamboy feierte der Fuldaer Domkapitular Thomas Renze mit über zweihundert jugendlichen Firmbewerbern der Region Pfingsten als „Hilfe und Kraft in allen Entscheidungen des Lebens!“
„Die nach der Himmelfahrt aus Angst verschlossenen Türen und Fenster werden weit geöffnet – auch heute hier in Hanau!“, so Dechant Andreas Weber in seiner Pfingstpredigt in Kesselstadt. „Das war die Geburtsstunde der Kirche. Hier hat die weltweite Erfolgsgeschichte des Christentums ihren Anfang genommen. Bis heute ist dieselbe Kraft Gottes wirksam: In jedem, der sich dafür öffnet. Feuer und Flamme sein für den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche! Glaube will auch heute ansteckend sein!“, rief Weber den Familien und den Kindern bei der Betrachtung eines Feuerbildes hinter dem Altarkreuz der Elisabethkirche zu, das zu einem Pfingst-Gesang feierlich enthüllt wurde.

In Kesselstadt wird die Osterkerze feierlich zum Taufstein gebracht, wo sie für die Zeit im Jahreskreis steht
Dechant Andreas Weber brachte am Ende des farbenfrohen Gottesdienstes in Kesselstadt nach altem Brauch die große Osterkerze mit den Messdienern vom Altar zum Taufstein am Eingangsportal der Kirche, wo sie für den Rest des Jahres ihren Platz hat. „Das Feuer der Osterkerze leuchtet in den Alltag des Jahres!“, so Dechant Weber
Vielerorts wurde am Pfingstmontag, so in Mittelbuchen, das Fest auch in ökumenischer Verbundenheit gefeiert. In Großauheim gab es einen ökumenischen Gottesdienst „ganz in rot“ auf der Mainwiese unterhalb der Paulskirche. Wer kam, tat dies zumeist rot gekleidet. Rot ist die gottesdienstliche Farbe für das Pfingstfest, weil der Heilige Geist in der Bibel mit dem Symbol des Feuers und mit der Liebe Gottes verbunden wird.
Auf dem Titelfoto: „Im Zeichen des Feuers kam der Heilige Geist damals in Jerusalem auf die Jünger herab. Auch heute will der Glaube ansteckend sein!“, so Dechant Andreas Weber bei seiner Pfingstpredigt in St. Elisabeth
Fotos: PM
