Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner-Raupe in Bruchköbel

(pm/ea) – Im Frühjahr kurz nach dem Austrieb der ersten jungen Eichenblätter macht sich die Raupe des Eichenprozessionsspinners wieder auf den Weg. Bevor der graue Nachtfalter gespinnstartige Nester auf den Eichenbäumen im Bereich des Waldspielplatzes errichtet, plant die Bruchköbeler Stadtverwaltung am Dienstag nach Pfingsten dort eine Präventivmaßnahme gegen die Raupen.

Zum Einsatz kommt ein biologisch wirksames Mittel, welches den weiteren Entwicklungsprozess der Eichenprozessionsspinner-Raupen stoppt. Durch seine selektive Wirkung ist dieses Mittel besonders schonend für nützliche Insekten und für Bienen nicht gefährlich. Die mechanische Bekämpfung findet mit Hilfe einer Sprühkanone vom Boden aus statt. In dieser Zeit sind die Zuwege in diesen Bereichen mit den Bäumen kurzfristig gesperrt.

Bürgerinnen und Bürgern wird geraten, die Raupen und Gespinste nicht zu berühren und befallene Areale beim Spaziergang zu meiden. Sollte es dennoch zu Kontakt mit den Raupenhärchen kommen, empfiehlt es sich, sofort gründlich zu duschen, die Haare zu waschen, die Kleidung zu wechseln und die alte Kleidung bei nicht weniger als 60 Grad zu waschen.

 

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