Feuerwehr Bruchköbel mit einheitlichem Auftritt: Engagiertes Team baut professionelle Kommunikation und Medienpräsenz auf

(ms/ea) – Einheitlicher Auftritt in Medien und Öffentlichkeit, ein gemeinsames Logo, Informationen und Kommunikation aus einem Guss: Ein engagiertes Team um Marcel Dräger, dem neuen Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, baut derzeit eine professionelle Kommunikation und Medienpräsenz der Feuerwehr Bruchköbel auf.

Wie Stadtbrandinspektor Matthias Schmidt gemeinsam mit Marcel Dräger sowie Gruppenleiterin Leni Möller (zuständig für Social Media) und Gruppenleiter Lars Gerbig (zuständig für die Homepage) im Gespräch mit Erlensee Aktuell erläutert, war bereits seit längerer im Wehrführerausschuss die Idee einer gemeinsamen Pressearbeit und eines gemeinsamen Auftritts nach außen hin geboren worden, die alle Stadtteile mit einschließt.

Dabei spielt nicht nur das Thema „Corporate Identity“ eine Rolle sondern auch der Bevölkerungsschutz. „Eine zentrale Stelle, die über Ereignisse informiert und bei Bedarf die Bevölkerung bei Gefahrenlagen warnt, hat eine größere Reichweite als mehrere nicht abgestimmte Kanäle“, so der Stadtbrandinspektor.

Die Feuerwehr bringt dazu die Homepage auf den neuesten Stand, in die auch alle Fördervereine der Stadtteilwehren integriert werden. Hinzu kommt im Social Media-Bereich Facebook und Instagram.

Gestartet wurde das Projekt zu Beginn des Jahres mit einem 12-köpfigen Team, dessen Leitung der neue Pressesprecher der Feuerwehr, Marcel Dräger, übernommen hat, der zuvor Pressesprecher vom Dienst bei der Feuerwehr Hanau war und nun nach erfolgtem Umzug mit seiner Familie nach Bruchköbel auch zur Feuerwehr Bruchköbel wechselte.

Als Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist er von Seiten der Stadt und der Feuerwehr berechtigt, Auskünfte zu geben und fungiert als zentraler Ansprechpartner unter anderem bei Schadenslagen. Unter dem Leitspruch „Wir sind EINE Feuerwehr“ hat er das Team aus allen Stadtteilen zusammengestellt.

Für die Social-Media-Präsenz ist Gruppenleiterin Leni Möller als Gruppenleiterin zuständig. Sie betreut die Facebook- und Instagram-Seiten mit ihrem 5-köpfigen Team in enger Zusammenarbeit mit Lars Gerbig, der für die Homepage als Gruppenleiter und Administrator zuständig ist und derzeit noch weitere Teammitglieder als stellvertretende Administratoren einweist. Leni Möller ist mit 10 Jahren zur Feuerwehr gekommen und betont. „Es ist sehr wichtig, das Ehrenamt – welches heute nicht mehr selbstverständlich ist – sichtbar zu machen.“

Lars Gerbig hat sich das Ziel gesetzt, im Juni alle Stadtteilwehren auf der Homepage zusammengeführt zu haben und damit einen weiteren Meilenstein zu erreichen. Nach einem großen Foto-Shooting aller Fahrzeuge und aller Funktionsträger werden diese auf der Homepage sichtbar sein, dazu Informationen der Fördervereine sowie Veranstaltungstermine.

Das A und O ist natürlich die Aktualität und regelmäßige Pflege der Seite. Dazu gibt es monatliche Treffen des Gesamtteams und digital sind die Leiter ohnehin ständig in Kontakt.

Auch auf analogem Weg will das Team eine umfassende Informationspolitik betreiben. So sollen im Sinne der Nachwuchswerbung unter dem Kürzel „OEP“ Ortseingangsplakate in Bauzaungröße über die Kinder – und Jugendfeuerwehr informieren. Außerdem werden Flyer erstellt, die bei Veranstaltungen ausliegen und Neubürgern übergeben werden, um über die Feuerwehr zu informieren.

Sowohl auf digitalem als auch auf analogem Weg sollen die Kommunikationswege zum Thema „Bevölkerungsschutz“ ausgebaut werden. „Es geht hierbei um die Sensibilisierung der Bevölkerung, damit jeder weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Beispielsweise werden bei einem größeren Stromausfall sogenannte Leuchttürme  – das sind alle Feuerwehrhäuser und das Stadthaus – eingerichtet als zentrale Anlauf- und Informationsstellen. Auch über die persönliche Vorbereitung auf einen Notfall wollen wir mit Flyern, die an alle Bürgerinnen und Bürger verteilt werden, informieren. Wichtig ist, sich vorher ausreichend vorzubereiten, also bevor ein Schadensfall eintritt“, so Stadtbrandinspektor Matthias Schmidt.

Ein weiteres Ziel ist das Führen einer Datenbank, in der alle Personen, die auf eine elektrisch betriebene Heimbeatmung oder andere lebensnotwendige medizinische Geräte angewiesen sind, verzeichnet sind, damit im Notfall die Feuerwehr schnell und gezielt helfen kann.

Marcel Dräger, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, hat sich mit seinem Team also sehr viel vorgenommen. Er ist zuversichtlich, dass alles planmäßig Schritt für Schritt umgesetzt werden kann, nachdem der Start bereits erfolgreich verlief, und freut sich: „Ich kann auf ein engagiertes Team setzen, in dem jeder begeistert und professionell mitmacht“.

Auf dem Foto (v.l.): Lars Gerbig, Leni Möller, Marcel Dräger und Matthias Schmidt

Bericht und Foto: Markus Sommerfeld

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