Informationsveranstaltung und anschließende Mitgliederversammlung des Fördervereins Hallenbad Erlensee (FHE)

(pm/ea) – Im Neuen Löwen in Erlensee fand am Mittwoch eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sachstand Hallenbad“ statt, gefolgt von der Mitgliederversammlung des FHE mit Vorstandswahl.

Rund 100 Gäste folgten der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Heinz Müller. Hauptinhalt der Informationsveranstaltung war die Darstellung des aktuellen Sachstands sowie der Zeitverlauf („Zeitstrahl“) mit den jeweiligen Kontakten, Inhalten, Zeitdauern und Wartezeiten. Heinz Müller betonte die hohe Bedeutung einer Wiedereröffnung des Hallenbades für alle Bevölkerungsschichten und hob die notwendige Zusammenarbeit der vier Säulen des Konzepts hervor, bestehend aus FHE, DLRG, Genossenschaft, Stadtverwaltung Erlensee und weiterer Kooperationspartner.

Wesentliche Aussagen waren:

– Das Konzept des FHE greift erst bei einer Wiedereröffnung. Sanierungskosten müssen von der Stadt getragen werden, unterstützt durch die Nutzung von Fördergeldern, Spenden, Crowdfunding und allen weiteren Möglichkeiten, die zu einer Kostenreduzierung beitragen

– Der Zeitverlauf zeigte wiederkehrende Verzögerungen, u. a. durch die lange Entscheidungsfindung in der Übermittlung der ganzen Machbarkeitsstudie an den FHE, Rückmeldungen von Fachfirmen sowie Anfragen an Ämter

– Der FHE ist in dieser Phase auf eine kostenfreie Unterstützung der angesprochenen Fachfirmen angewiesen und steht dadurch leider oft „am Ende der Nahrungskette“

– Eines ist klar, der FHE kämpft weiterhin für eine Wiederinbetriebnahme unseres Hallenbades

 

Technische Erläuterungen lieferte der 2. Vorsitzende, Jochen Singer, insbesondere zu Kostenpunkten aus der Machbarkeitsstudie. Dabei wurde deutlich, dass veranschlagte Kosten in der Machbarkeitsstudie Pauschalisierungen darstellten und die tatsächliche Situation vor Ort oft anders ausfallen kann.

– Ein bemerkenswerter Vergleich: In der Machbarkeitsstudie wurden für Stützenfüße und Gewindestangen rund 762.000 € veranschlagt; ein vorliegendes Angebot für Instandsetzung der Stützen beläuft sich auf ca. 45.000 €. Die Differenz beträgt somit deutlich mehr als 700.000 €, ohne Sichtung der Gewindestangen.

– Seit Ende September 2025 besteht Kontakt zu den Verantwortlichen im Bereich Hallenbad des Jugendzentrums Ronneburg. Dort steht/stand die Sanierung des Hallenbades unmittelbar vor der Vollendung. Dabei wurde durch den verantwortlichen Architekten eine kostengünstigere Instandsetzungsalternative im Bereich der Beckenentwässerung angewandt. Auch dabei ist ein längerer Betrieb sichergestellt. Begehungen vor Ort haben in Erlensee mit dem Architekten und den beteiligten Firmen bereits stattgefunden.

– Für eine genauere Kostenkalkulation wird nun ein aktualisierter Kostenvoranschlag erstellt, die Kosten werden von der Stadt Erlensee getragen. Eine Umsetzung der darin enthaltenen Sanierungsmaßnahmen – bedürfen wie eingangs erwähnt – eine Freistellung finanzieller Mittel durch die Stadt Erlensee.

Eine Kernbotschaft bleibt: Die ursprünglich in der Machbarkeitsstudie genannten Kosten stellen in den betrachteten Bereichen keine realistische Grundlage dar. Nach Ansicht des FHE kann eine Wiederinbetriebnahme deutlich kostengünstiger realisiert werden.

Ausblick: Die nächsten Schritte umfassen die Erstellung eines neuen Kostenvoranschlags und die weitere Prüfung alternativer Instandsetzungswege. Der Förderverein hält an dem Ziel fest, die Hallenbadsanierung und -wiedereröffnung gemeinsam mit der Stadt Erlensee, der DLRG, Genossenschaft und weiteren Partnern voranzutreiben.

Nach den Vorträgen der beiden Vorsitzenden wurden auch noch Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Im Anschluss an die Infoveranstaltung fand die Mitgliederversammlung statt.

Dabei kam es zur Entlastung des Vorstandes mit anschließender Neuwahl:

1. Vorsitzender: Heinz Müller
2. Vorsitzender: Jochen Singer
1. Kassenwart: Marcus Stickler-Jäger
2. Kassenwart: Ronny Lingoth
Schriftführerin: Claudia Bär
Beisitzer: Holger Müller

Der bisherige Schriftführer Andreas Lindner und der bisherige Beisitzer Hans Daxl bleiben dem FHE in beratender Tätigkeit erhalten.

Beschlossen wurde zudem eine Satzungsänderung zur Hervorhebung der Gemeinnützigkeit.

Der FHE bedankt sich für das rege Interesse und betont: „Wir bleiben dran – Gemeinsam können wir Vieles erreichen“.

Fotos: FHE

Anzeige

Pietät Hixt feiert 20-jähriges Bestehen

Wir sagen herzlichen Dank für das Vertrauen, das uns in den vergangenen 20 Jahren entgegengebracht wurde. Es ist uns Ansporn, diesen Weg als Familienunternehmen weiterzugehen.

Weiterlesen