Erlenseer Grüne danken ihren Wählerinnen und Wählern und rufen zu klar demokratischer, verantwortungsvoller Zusammenarbeit im Parlament auf

(pm/ea) – Die Grünen in Erlensee bedanken sich herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die ihnen bei der diesjährigen Kommunalwahl erneut ihr Vertrauen geschenkt haben. Trotz spürbarer Stimmenverluste zeigt sich der Ortsverband in einer Pressemitteilung dankbar für die anhaltende Unterstützung und die vielen engagierten Gespräche im Wahlkampf.

„Wir freuen uns über unsere treuen Wählerinnen und Wähler, auch wenn das Ergebnis insgesamt hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist“, erklärt Renate Tonecker-Bös, Sprecherin der Erlenseer Grünen. Die Verluste seien auch im Kontext der aktuellen Bundespolitik zu sehen, die sich erfahrungsgemäß auf kommunale Wahlergebnisse auswirke.
Positiv bewerten die Grünen die personelle Entwicklung in den Parteien: „Wir sehen viele neue Vertreterinnen und Vertreter in der Kommunalpolitik. Besonders freuen wir uns, dass wir als Grüne junge Vertreterinnen hinzugewinnen konnten und weiterhin einen hohen Frauenanteil haben.“ Dies sei ein wichtiges Signal für eine vielfältige und zukunftsorientierte politische Arbeit und sie sagt weiter: „Wir aus der demokratischen Mitte werden konstruktiv und für Erlensee zusammenarbeiten. Wir werden weiterhin unsere ökologischen und sozialen Standpunkte klar und sachlich benennen und dann hoffentlich gute Kompromisse eingehen oder auch neue Wege finden.“

Sehr bedauerlich sei die geringe Wahlbeteiligung von nur 48 %, und dies um so mehr als mit 6 Parteien in diesem Wahlkampf ein großes Spektrum an Wahlmöglichkeiten geboten worden sei. Mit großer Sorge betrachten die Grünen die Wahlergebnisse der AfD. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihren Unmut zum Ausdruck gebracht – dafür hätte es jedoch ausreichend demokratische Alternativen gegeben“, betont Renate Tonecker-Bös. Es sei wichtig, Unzufriedenheit konstruktiv und im Rahmen der demokratischen Vielfalt zu artikulieren und gemeinsam, gute Wege für alle Bürger und Bürgerinnen zu finden.

 

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