(pm/ea) – „Die Erlenseerinnen und Erlenseer haben beim Erstantritt von DIE LINKE Erlensee ein klares Signal gesetzt: Eine Politik, die sich wirklich kümmert, hat hier ihren Platz“, so DIE LINKE in einer Pressemitteilung.
Weiter heißt es darin:
Mit 5,14 Prozent der Stimmen zieht die Partei mit zwei Sitzen in die Stadtverordnetenversammlung ein. Maja Borchers und Philipp Daniel werden diese Stimme künftig im Stadtparlament tragen. Lars Dieckmann, der auf Listenplatz 3 kandidierte, verfehlte den Einzug knapp. Maja Borchers, Spitzenkandidatin und künftige Stadtverordnete: „Ich trete dieses Mandat mit großem Respekt und noch größerer Entschlossenheit an. Denn ich weiß, was auf dem Spiel steht: Familien, die sich die Miete nicht mehr leisten können. Kinder, die kein Hallenbad mehr haben. Vereine, die mehr Unterstützung verdienen. Wir werden in der Stadtverordnetenversammlung eine Stimme sein, die laut und klar sagt: Öffentliche Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand und wer hart arbeitet, soll hier gut leben können. Beim Hallenbad wollen wir die gesamte Stadtgesellschaft einbinden. Schulen, Sportvereine, Familien und alle, die dieses Bad nutzen wollen. 320 Menschen im Förderverein zeigen: Das Engagement ist da. Jetzt braucht es klare Strukturen, Transparenz bei jedem Schritt und eine Stadt, die Verantwortung übernimmt. Gemeinsam mit den Menschen in Erlensee werden wir zeigen, was kommunale Politik leisten kann, wenn sie wirklich auf ihrer Seite steht.“
Philipp Daniel, Spitzenkandidat und künftiger Stadtverordneter: „Dieses Ergebnis trägt die Handschrift der Menschen in Erlensee, die sagen: Wir wollen eine andere Politik. Eine Politik, die sich kümmert. Wir sind aus der Mitte der Stadtgesellschaft heraus angetreten, ohne Jahrzehnte kommunalpolitischer Erfahrung, aber mit echtem Rückhalt und haben 5,14 Prozent geholt. Das zeigt uns: Das Vertrauen ist da. Dieses Vertrauen nehmen wir mit in jede Sitzung, jede Anfrage, jede Debatte. Uns geht es nicht um Posten. Uns geht es um die Menschen: um bezahlbare Wohnungen, um Transparenz bei jedem Steuer-Euro. Wir wollen ein Rathaus, das jeden Euro wert ist, weil er den Menschen dient. Das bedeutet: transparente Kostenkontrolle, Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung und ein klares Konzept für ein Haus, das Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammenbringt. Das fängt jetzt an.“
Lars Dieckmann, Kandidat auf Listenplatz 3: „Natürlich wäre ich gerne dabei und ja, der knappe Abstand zum Einzug ins Stadtparlament schmerzt. Aber das hier ist erst der Anfang. Was wir in
wenigen Monaten gemeinsam aufgebaut haben, das Team, die Debatten, die Verbindungen in die Stadtgesellschaft das bleibt. Öffentliche Infrastruktur muss den Menschen dienen, das Hallenbad genauso wie das Rathaus. Beim Rathaus gilt: Aus Fehlern lernen heißt besser machen. Die Frage ist nicht, was schiefgelaufen ist sondern wie wir künftig sicherstellen, dass öffentliche Mittel transparent und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Ich werde die Arbeit von Philipp und Maja aus dem Kreisverband heraus unterstützen, als Ansprechpartner vor Ort und als Teil einer Bewegung, die wächst. Denn Kommunalpolitik entsteht nicht nur im Sitzungssaal. Sie entsteht auf der Straße, im Gespräch, im Einsatz. Und da bin ich weiter dabei.“
DIE LINKE Erlensee dankt allen, die beim Erstantritt ihr Vertrauen geschenkt haben. Jede Stimme war ein Signal: Erlensee braucht eine Politik, die sich kümmert, statt zu kürzen. Dieses Signal werden Philipp Daniel und Maja Borchers in der Stadtverordnetenversammlung hörbar machen.
Dejan Berbatovic, örtlicher Wahlkampfmanager und Sprecher des Regionalverbandes Mitte-West: „Das Ergebnis in Erlensee ist ein starkes Signal und ein wichtiger Grundstein für unseren Regionalverband. Gemeinsam mit den neuen Fraktionen in Langenselbold und Ronneburg wachsen wir in der Region. Das zeigt: DIE LINKE ist im Main-Kinzig-Kreis angekommen. Wir bauen das weiter aus, Schritt für Schritt, Gemeinde für Gemeinde.“
Die beiden Stadtverordneten werden ihre Schwerpunkte auf die Themen legen, die die Menschen in Erlensee direkt betreffen: die Zukunft des Hallenbades, bezahlbarer Wohnraum, Transparenz bei Investitionen, sowie faire Förderung für Vereine und Ehrenamt. DIE LINKE Erlensee versteht ihr Mandat dabei ausdrücklich nicht als reine Parlamentsarbeit. Die Partei wird weiterhin in der Stadtgesellschaft aktiv sein als Anlaufstelle, als Stimme und als Teil einer solidarischen Gemeinschaft, die Hoffnung nicht nur organisiert, sondern lebt.
