SPD Main-Kinzig zur Kommunalwahl im Main-Kinzig-Kreis: „SPD behauptet sich gegen Landestrend – Fokus auf Zukunftsgestaltung und Stichwahlen“

(pm/ea) – Nach der Kommunalwahl im Main-Kinzig-Kreis zieht die SPD eine Bilanz, die von Realismus, aber auch von Beständigkeit geprägt ist. Trotz eines schwierigen politischen Umfelds hat sich die SPD als zweitstärkste Kraft im Kreistag behauptet, wie die Partei in einer Pressemitteilung berichtet.

Weiter heißt es darin:

Ein Ergebnis mit Demut und Stärke: Mit einem Rückgang von rund 6 % auf Kreisebene verzeichnet die SPD Verluste, die es zu akzeptieren gilt. Dennoch liegt das Ergebnis im Main-Kinzig-Kreis weiterhin klar über dem aktuellen Landestrend.

Spitzenkandidat Thorsten Stolz ordnet das Ergebnis wie folgt ein: „Das ist sicher kein Ergebnis, bei dem die Sektkorken knallen – trotzdem bin ich zufrieden. Die Ausgangssituation für die SPD war äußerst schwierig: Im Bundes- und Landestrend bewegt sie sich derzeit zwischen 14 und 16 Prozent, während die CDU in Hessen bei über 30 Prozent liegt. Umso bemerkenswerter ist es, dass es uns in einem Flächenlandkreis gelungen ist, ein Ergebnis deutlich über diesem Trend zu erzielen. Die SPD ist nun zweitstärkste Kraft im Kreistag, trotz spürbaren Gegenwinds.“

Trotz der Verluste im Kreistag senden viele Kommunen ein Signal der Stärke. In Nidderau und Niederdorfelden konnte die SPD gegen den Trend sogar Stimmen hinzugewinnen.

Besonderen Fokus legt die Partei nun auf die anstehenden Stichwahlen: In Hanau geht Dr. Maximilian Bieri als klarer Favorit in die Stichwahl. In Langenselbold und Linsengericht haben Wolfgang Rittershauß und Astrid Rost hervorragend abgeschnitten und gehen ebenfalls guten Mutes in Ihre Stichwahlen.  „Wir nehmen den Wählerauftrag mit Respekt an“, erklärt der Vorsitzende der SPD Main-Kinzig, Andreas Hofmann. „Diese Ergebnisse in den Kommunen sind für uns jetzt der Motor. Wir gehen mit vollem Fokus in die Stichwahlen“.

Thorsten Stolz betont die Handlungsfähigkeit der Sozialdemokraten: „In einer starken Teamleistung ist es uns gelungen, eine Situation zu schaffen, in der im Kreistag unter demokratischen Parteien keine Mehrheit gegen oder ohne die SPD gebildet werden kann. Dafür möchte ich mich bei unseren Wählerinnen und Wählern bedanken. Ich bin überzeugt, dass honoriert wurde, dass wir konsequent die kommunalen Themen in den Mittelpunkt gestellt haben.“

Für die anstehenden Gespräche kündigt Stolz klare inhaltliche Schwerpunkte an: „Es geht darum, den Main-Kinzig-Kreis zukunftsfähig aufzustellen. Verantwortung übernehmen wollen wir insbesondere in den Bereichen Schule und Bildung, der Stärkung der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie im Wohnungsbau.“

Die SPD Main-Kinzig wird die kommenden Tage nutzen, um die Wahlkämpfer vor Ort zu unterstützen und die Mobilisierung für die Stichwahlen auf ein Maximum zu heben. „Das Ergebnis ist ein Auftrag, noch genauer hinzuhören und hart an unseren Themen zu arbeiten“, so Hofmann abschließend in der Pressemitteilung.

 

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