Technisches Problem trübt positive Warntag-Bilanz

(pm/ea) – Die Warnung der Bevölkerung hat weit überwiegend gut funktioniert, ein technisches Problem trübt aber ein wenig die Warntag-Bilanz: Der Main-Kinzig-Kreis zieht nach dem Warntag am Donnerstag ein gemischtes Fazit.

Die digitalen Alarmierungssysteme – Cell Broadcast und Warn-Apps – wurden über die Integrierte Leitstelle in Gelnhausen gegen 10 Uhr erfolgreich ausgelöst, versehen mit dem Hinweis, dass es sich nur um einen Probealarm handelt. Auch die Warnung per Sirenen, die mit Digitalfunk aktiviert werden, hat reibungslos funktioniert. Diese Art der Sirenen ist mittlerweile in den meisten der Städte und Gemeinden im Kreisgebiet Standard. In den anderen Kommunen erfolgt die Umrüstung ebenfalls sukzessive.

Die Entwarnung folgte punktgenau eine halbe Stunde später, sowohl per App als auch per Digitalfunk gesteuerten Sirenen. Nicht ausgelöst wurden indes die Sirenen, die noch nicht auf die digitale Alarmierung umgestellt sind und über den Analogfunk gesteuert werden. Im Einsatzleitsystem für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau erfolgt diese Auslösung für jede Kommune einzeln.

Durch ein kurzzeitiges technisches Problem in der Leitstelle war die Auslösung dieser Sirenen jedoch blockiert. Die hauseigene IT merzte die Fehlerquelle im Leitsystem noch am Morgen aus. Da die Bevölkerung dann aber über die digitalen Kanäle bereits die Entwarnung erhalten hatte, sah die Integrierte Leitstelle von einer neuerlichen Alarmierung ab. Betroffen waren das Stadtgebiet Hanau sowie einzelne Sirenenstandorte im Kreisgebiet.

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