Fastenessen für ein Waisenhaus im Kongo

(pm/ea) – Wie in den letzten Jahren veranstaltete die katholische Kirchengemeinde “St. Familia” in Bruchköbel ihr traditionelles Fastenessen. Rund 70 Gottesdienstbesucher und Gäste ließen sich die leckeren Eintöpfe schmecken.

Der Erlös aus dem Essen fließt zum wiederholten Male einem kirchlichen Projekt aus dem Heimatland Eric Mambus zu, der über mehrere Jahre als Geistlicher in Bruchköbel tätig war.
Pfarrer Eric Mambu war eigens aus Gelnhausen gekommen – dort ist er Mitpfarrer in der katholischen Gemeinde Sankt Raphael -, um über den aktuellen Stand seines Projektes zu berichten

In seinem Heimatort Kikwit – eine Stadt im Westen der Demokratischen Republik Kongo – gibt es eine Reihe von lebenswichtigen Aufgaben, die durch örtliche Priester und Nonnen in harter und mühevoller Arbeit geleistet werden. Es fehlt an elementaren, alltäglichen Dingen wie Ernährung, Kleidung oder einer medizinischen Grundversorgung. Die Unterstützung ist für 36 Kinder in einem Waisenhaus vorgesehen, deren Eltern verstorben sind oder aufgrund finanzieller bzw. familiärer Nöte nicht für die Kinder aufkommen können. Pfarrer Mambu sagte, “dass die Mütter von Neugeborenen häufig keinen Ausweg sehen und die Babys – oft auch behinderte Kinder – ohne Namen und Geburtsdatum ablegen”.

Im zurückliegenden Jahr konnte aus privaten Spenden und gemeindebezogenen Aktivitäten eine beachtliche Summe von 8777,- € nach Kikwit überwiesen werden, die zielgerichtet für das Projekt genutzt werden. Pfarrer Mambu dankte ausdrücklich für die jahrelange tatkräftige Unterstützung.

So erzielte man auch in diesem Jahr mit den Spendeneinnahmen aus dem Fastenessen einen tollen Reinerlös von 1071,- €, der ebenfalls vollumfänglich diesem Projekt zufließt.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die diesen schönen Erfolg erst ermöglicht haben.

Fotos: PM

Anzeige