„Starke Frauen – starke Geschichte“: Gemeinwesenarbeit setzt sichtbares Zeichen für Geleichberechtigung, Erinnerungskultur und gesellschaftliches Engagement

(pm/ea) – Anlässlich des internationalen Frauentages setzt die Gemeinwesenarbeit auf den Römerspielplatz in Erlensee ein sichtbares Zeichen für Geleichberechtigung, Erinnerungskultur und gesellschaftliches Engagement. Seit dem 2. März 2026 sind am Container 13 gestaltete A3-Plakate zu sehen. Sie würdigen 12 außergewöhnliche Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, Kulturen und Wirkungsfeldern.

Frauen, die Geschichte geschrieben, Widerstände überwunden und gesellschaftliche Entwicklungen nachhaltig geprägt haben. Während alle 12 Persönlichkeiten vor Ort sichtbar sind, wird vom 2. bis 13. März tägliche eine Frau zusätzlich auf den Social – Media – Kanälen vertiefend vorgestellt.

Das Projekt lebt von Beteiligung: Anwohnerinnen und Anwohner brachten eigene Vorschläge ein. So wurden unter anderem Halet Cambel, türkische Archäologin und Olympiateilnehmerin, Lina Bo Bardi, in Italien geborene Architektin, die in Brasilien zu einer der prägendsten Gestalterinnen des 20. Jahrhunderts wurde, sowie Rukmini Devi Arundale, indische Tänzerin und Kulturreformerin, Teil der Ausstellung.

Mit „Starke Frauen – starke Geschichte“ leistet die Gemeinwesenarbeit einen konkreten Beitrag zum internationalen Frauentag: Frauenbiografien werden im öffentlichen Raum sichtbar gemacht, niedrigschwellig, kostenfrei und für alle zugänglich. Die Ausstellung lädt zum Innehalten, Lesen und Austausch ein.

Die Gemeinwesenarbeit wird vom Hessischen Sozialministerium gefördert und steht unter der Trägerschaft der Stadt Erlensee. Ziel ist es Begegnung zu ermöglichen, Beteiligung zu stärken und gesellschaftliche Themen dorthin zu bringen, wo Menschen sich im Alltag begegnen – mitten im Quartier.

Fotos: PM

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