SPD-Erlensee stellt Kreistagskandidaten vor und nennt wesentliche Themenschwerpunkte

(pm/ea) – Die SPD-Erlensee stellt in einer Pressemitteilung ihre Kreistagskandidaten vor und nennt die wesentlichen Themenschwerpunkte.

In der Mitteilung heißt es:

Unsere Kreistagskandidaten sind:

Martin Maul (Listenplatz 33), IT-Berater: “Mein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit liegt in der Schaffung und in der Erhaltung von Arbeitsplätzen vor Ort, damit die Familien Kaufkraft haben, ihren Alltag zu bewältigen. Ebenso wichtig ist für mich der Erhalt und der Aufbau von Infrastrukturen für Kinderbetreuung, Bildung und Gesundheit, damit auch die kommende Generation eine Chance hat, in Schule, Beruf und Familie zu bestehen.“

Birgit Reuhl (Listenplatz 44), Soziologin und Kauffrau: „Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können. Auch ist mir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Umwelt- und Naturschutz sehr wichtig.“

Ercan Celik (Listenplatz 55), Papa, Eintracht-Fan und Kaufmännischer Leiter: „Mein Herz schlägt für die Eintracht und für Erlensee.“

Stefan Erb (Listenplatz 77), Bürgermeister: „Ich stehe für eine ehrliche und faire Politik in einer lebenswerten Stadt“

Unser wichtigstes Anliegen ist der Bau der vierten Grundschule und hier vor allem der Bau der zwischen dem Kreis und der Stadt Erlensee gemeinsam finanzierten Zweifeldsporthalle. Diese Halle soll die sportlichen Kapazitäten durch den Wegfall der Fallbachhalle ersetzen.

Unsere weiteren Schwerpunkte im Bereich der Kreispolitik sind:

• Gesundheit & Pflege: Mit uns bleiben die Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern als Main-Kinzig gGmbH in kommunaler Trägerschaft und somit in Bürgerhand. Der 2025 neu eröffnete Physio-Campus qualifiziert junge Menschen im Bereich Physiotherapie, die keine Ausbildungskosten aufbringen müssen. Damit bilden wir die Fachkräfte verlässlich aus, die in unserer Region dringend gebraucht werden. So schaffen wir nicht nur neue berufliche Perspektiven für junge Menschen, sondern sichern gleichzeitig die Gesundheitsversorgung vor Ort und stärken die Gesundheits- und Pflegeberufe in unserer Region nachhaltig.

• Bezahlbares Wohnen: Wir Sozialdemokraten halten an dem Ziel fest, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden eine eigene Kreis-Kommunen-Wohnbaugesellschaft aufzubauen. Dieses Modell verbindet eine kreisweite Beratungs- und Koordinierungsstruktur mit einer gezielten kommunalen Förderung. Herzstück ist eine gemeinsame GmbH von Kreis und interessierten Kommunen, die als zentrale Anlaufstelle für bezahlbaren Wohnraum fungiert. Sie berät zu Fördermöglichkeiten, unterstützt Kommunen und Investoren bei Planung und Umsetzung, vernetzt die relevanten Akteure und sorgt für einen schnellen Wissenstransfer

• Starke Wirtschaft: Wir setzen den Fokus auf den Erhalt und die Schaffung guter Arbeitsplätze sowie die Unterstützung regionaler Unternehmen. Unternehmen brauchen Planungssicherheit, funktionierende Infrastruktur und eine leistungsfähige Verwaltung.

Wir wollen:

– Genehmigungsverfahren transparenter und digitaler gestalten
– Verwaltungsabläufe vereinfachen und beschleunigen
– die Kreisverwaltung weiter als moderne Dienstleisterin für Wirtschaft und Beschäftigte entwickeln

Eine gut erreichbare Verwaltung ist ein echter Standortfaktor – besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Zielgerichtete Digitalisierung kann alle Beteiligte entlasten und Verfahren beschleunigen

• Bildung & Betreuung: Dies bedeutet Investitionen in moderne Schulen und den Ausbau verlässlicher Kinderbetreuungsangebote. Der Main-Kinzig-Kreis setzt ein starkes Zeichen für Bildung: In den kommenden fünf Jahren investiert eine von uns angeführte Kreisregierung 363 Millionen Euro in unsere Schulen zwischen Maintal und Sinntal – so viel wie noch nie in der Geschichte des Landkreises. Der Schwerpunkt liegt auf Sanierungen, Erweiterungsbauten, Neubau von Grundschulen, Digitalisierung und dem Großprojekt Ganztagsausbau. Allein für den baulichen Ganztagsausbau wurden und werden 180 Millionen Euro eingesetzt. In einem kreiseigenen Sonderprogramm Ganztag werden 86 Millionen Euro gezielt als Investitionsmittel im Haushalt bereitgestellt. Das millionenschwere Programm „Fit für den Ganztag“ sorgt für mehr Mensen, Räume und pädagogische Qualität. Bund und Land steuern 12,2 Millionen Euro an Zuschüssen bei. Der Kreis hat seine Hausaufgaben frühzeitig erledigt: 63 von 65 Grundschulen bieten bereits jetzt verschiedene Ganztagsangebote. Unser Ziel: flächendeckende Ganztagsbetreuung an allen Grundschulen bis 2026 – Rechtsanspruch inklusive.

• Mobilität: Als SPD-Main-Kinzig wollen wir den ÖPNV im Kreis weiter stärken – mit dichterem Takt, besseren Verbindungen und modernen Verkehrsmitteln als echte Alternative zum Auto. Damit schaffen wir eine nachhaltige Mobilität, reduzieren Verkehr sowie CO₂-Emissionen und fördern die Gleichwertigkeit zwischen Stadt und Land – im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger. Die 2020er und 2030er Jahre werden die Jahrzehnte der Verkehrsinfrastruktur im Main-Kinzig-Kreis. Allein im Schienenverkehr sind für unsere Region mehrere zentrale Projekte entweder in

Planung oder bereits in Umsetzung:

– der Bau des dritten und vierten Gleises zwischen Gelnhausen und Hanau
– die Nordmainische S-Bahn,
– der Aus- und Neubau der Kinzigtalbahn Richtung Fulda,
– die Modernisierung der Niddertalbahn.

• S-Bahn Anschluss für Erlensee: Ein konkretes Beispiel, den schienengebundenen Nahverkehr im Kreisgebiet zu verbessern, wäre ein S-Bahn-Anschluss der Stadt Erlensee. Eine Schienenanbindung der Stadt ist grundsätzlich bereits vorhanden. Über einen etwa fünf Kilometer langen Gleisanschluss, der von der zweigleisigen Hauptstrecke Hanau-Friedberg abzweigt, wurde einst das Gelände des Fliegerhorsts erschlossen. Die Strecke wurde zwar 2007 betrieblich stillgelegt, ist jedoch rechtlich immer noch eine gewidmete Bahntrasse. Die SPD Main-Kinzig unterstützt die Stadt Erlensee bei ihrer Forderung, diese Trasse zu nutzen, um eine Anbindung an die im Bau befindliche Nordmanische S-Bahn zu realisieren.

• Soziale Gerechtigkeit: Die SPD Main-Kinzig steht seit vielen Jahrzehnten dafür ein, dass soziale Teilhabe und Kultur im Kreis nicht vom Geldbeutel abhängen. Einrichtungen, die Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderung oder auch Vereinen und Kulturinitiativen zugutekommen, bleiben bewusst in öffentlicher Trägerschaft. Denn nur so ist gewährleistet, dass sie allen offenstehen – unabhängig von eigenen finanziellen Möglichkeiten oder dem Wohnort.

• Sicherheit und Prävention: Globale Krisenlagen, geopolitische Konflikte, Extremwetterereignisse und gesellschaftliche Unsicherheiten bleiben nicht ohne Auswirkungen auf unseren Alltag. Auch im Main-Kinzig-Kreis spüren die Menschen, dass die Herausforderungen komplexer werden und erwarten, dass sich der Staat aktiv um Schutz und Stabilität kümmern muss. Diese Entwicklungen verdeutlichen: Ein starkes Sicherheitsgefühl vor Ort ist heute wichtiger denn je. Die SPD Main-Kinzig tritt dafür ein, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in ihrer Heimat sicher, geschützt und gut versorgt fühlen:

– Stärkung des Zivil- und Bevölkerungsschutzes: Eine zentrale Aufgabe ist der Ausbau des Zivil- und Bevölkerungsschutzes. Die SPD unterstützt ausdrücklich die Entscheidung des Landrates, die organisatorischen und personellen Kapazitäten in diesem Bereich der Kreisverwaltung zu erweitern. Nur wenn ausreichende Ressourcen bereitstehen, können Notfallpläne entwickelt, Strukturen aufgebaut und verlässliche Netzwerke zwischen Behörden, Hilfsorganisationen und Einsatzdiensten geschaffen werden. Unser Anspruch ist, dass der Main-Kinzig-Kreis auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleibt – vom Hochwasser bis zur Energiekrise.

– Rettungsdienste, Feuerwehr und Leitstelle: Sicherheit umfasst mehr als Vorsorge – sie zeigt sich besonders in den Momenten, in denen Hilfe schnell und zuverlässig kommen muss. Deshalb unterstützt die SPD Main-Kinzig die Investitionen des Landkreises in alle Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. Dazu zählen:

a) die Erweiterung und Modernisierung von Rettungswachen,
b) die Stärkung der Feuerwehren mit moderner Ausstattung und überregional einsetzbaren Spezialfahrzeugen,
c) der Ausbau des Rettungsdienstes, insbesondere durch innovative Projekte wie den Telenotarzt und
d) die kontinuierliche Modernisierung der Zentralen Leitstelle, die im Ernstfall über Erfolg oder Misserfolg eines Einsatzes entscheiden kann.

Ein modernes, gut vernetztes und personell starkes Hilfssystem ist die Grundlage dafür, dass Menschen im Notfall schnell und zuverlässig Unterstützung erhalten.

Die SPD-Main-Kinzig bleibt bei ihrem Kurs: Starke kommunale Daseinsvorsorge sichert Lebensqualität für alle. Die SPD Main-Kinzig garantiert: Wir sind die, die da sind – für eine  nachhaltige Energie-, Gesundheits-, Mobilitäts- und Bildungsversorgung im Main-Kinzig-Kreis. Warum das wichtig ist: Daseinsvorsorge ist für uns keine Ware, sondern ein Versprechen. Sie
muss verlässlich, solidarisch und für alle bezahlbar sein.

Verbunden ist hiermit unser Aufruf für die Kommunalwahl an die Bürger wählen zu gehen. Uns liegen Erlensee und der Main-Kinzig-Kreis am Herzen. Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr, denn die Zukunft Ihrer Stadt und Ihres Kreises liegt in Ihrer Hand.

Foto: PM

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