Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Langendiebach

(ms/ea) – Das Jahr 2025 gestaltete sich wieder sehr arbeitsintensiv mit vielen Einsätzen, Ausbildungen, Lehrgängen und verschiedenen Veranstaltungen. wie Wehrführer Sebastian Herchenröther zu Beginn seines Jahresberichts feststellte. Die seit 2020 laufenden Umbaumaßnahmen am Feuerwehrhaus konnten zu einem großen Teil abgeschlossen werden.

Die Einsatzabteilung der Stadtteilfeuerwehr Langendiebach bestand zum Jahresende 2025 aus 48 Mitgliedern, davon zwei weibliche.

Insgesamt mussten im Jahr 2025 die Einsatzkräfte zu 160 Einsätzen ausrücken, darunter waren unter anderem 32 Brandeinsätze, 37 Hilfeleistungseinsätze und 20 Voraushelfereinsätze sowie 25 Fehlalarme. Im Durchschnitt waren die Einsatzkräfte somit gut 13 Mal pro Monat im Einsatz.

Im vergangenen Jahr fanden 40 Ausbildungsabende statt. Zusätzlich wurden 3 Voraushelferausbildungen durchgeführt. Neben den Ausbildungen auf Standortebene wurden auch wieder mehrere Seminare und Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene besucht.

Allen Einsatzkräften sprach er ein großes Dankeschön für die ständige Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung und das Engagement aus, welches ermöglicht, den Ausbildungsstand auf dem hohen Niveau zu halten. Weiterhin dankte er den Betreuern und Helfern der Kinder- und Jugendfeuerwehr und betonte hier besonders das zeitintensive und arbeitsreiche Engagement. Ein großer Dank erging auch an die Ehren – und Altersabteilung, die überall unterstützt und hilft, wo immer möglich.

Abschließend sprach er Bürgermeister Stefan Erb, der bei der Versammlung anwesenden Ersten Stadträtin Birgit Behr sowie dem gesamten Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung ein großes Dankeschön aus für die Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel, damit die Stadt Ihrer Pflichtaufgabe nachkommen kann für eine leistungsfähige Feuerwehr und deren Ausrüstung.

Jugendfeuerwehrwart Rolf Schallmayer informierte ausführlich über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die zum Jahresende 2025 aus 18 Mitgliedern, darunter 9 Mädchen, bestand. Neben zahlreichen theoretischen und praktischen Ausbildungen wurde an vielen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Christbaumsammlung, die Aktion „Saubere Landschaft“, die Abnahme der Jugendflamme 2 und der Leistungsspanne sowie als Highlight des Jahres die Großübung an der Georg-Büchner-Schule.

Für die Ehren- und Altersabteilung informierte deren Sprecher Jürgen Mohn über deren Aktivitäten. So traf man sich zu  4 Sitzungen und unterstützte bei den Veranstaltungen des Fördervereins mit allen Kräften. Die Mitglieder der Ehren-und Altersabteilung wurden von Wehrführer Sebastian Herchenröther über die Handhabung von Group Alarm unterrichtet. Außerdem waren die Mitglieder bei Arbeiten an der Außenanlage aktiv im Einsatz. Die Ehren- und Altersabteilung bestand im Berichtsjahr 2025 aus 10 Mitgliedern.

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Freiwillige Feuerwehr Langendiebach e.V.:

Stehend: Klaus Lawrenz, Vorsitzender des Feuerwehrvereins

Der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins, Klaus Lawrenz, konnte bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Erste Stadträtin Birgit Behr, Stadtverordnetenvorsteher Christian Scholz. sowie Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem begrüßte er herzlich den Leiter der neuen Stabsstelle Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz, Christoph Lawrenz und Ordnungsamtsleiter Marc Schilling.

Er gab einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen im Berichtsjahr 2025, darunter waren unter anderem die Christbaumsammlung, das Vatertagstreffen, die Tage der offenen Tür, der Familien- und Helferabend und die Aktion „Saubere Landschaft“, bei der im Feuerwehrhaus für die rund 200 Helfer die Verpflegung übernommen wurde.

Der Förderverein bestand zum Jahresende 2025 aus 714 Mitgliedern.

Er appellierte an die Anwesenden, sich nicht von Schlechtrednern beeinflussen zu lassen, die lautstark versuchen, die Lage der Gesellschaft schlechter zu machen als sie ist, obwohl derzeit viel im Umbruch ist. Lawrenz betonte abschließend noch einmal die Wichtigkeit, Neuzugänge und Quereinsteiger für die Feuerwehr zu gewinnen und erwähnte hier auch lobend die neu ins Leben gerufene Vereinsmesse. Neben den in diesem Jahr stattfindenden Veranstaltungen, darunter das Hof- und Gassenfest mit der 800-Jahr-Feier von Langendiebach, gab er auch bereits einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr der Feuerwehr im Jahr 2028.

In einem kurzen Grußwort sprach Erste Stadträtin Birgit Behr den Einsatzkräften und auch ihren Familien ein großes Dankeschön aus. Sie müsse immer an die Feuerwehrleute denken, wenn sie zum Beispiel im Fliegerhorst die immer offen stehenden Gebäude im Süden des Geländes sehe, was nicht sein müsse, und hier den nächsten Einsatz für die Feuerwehr erwarte. Sie betonte angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl, dass alle im Stadtparlament vertretenen Parteien gerne mit den nötigen Entscheidungen die Feuerwehr unterstützt hätten. „Die Zusammensetzung im Stadtparlament wird sich ändern, aber ich hoffe, dass auch die Rechts- und Linksextremisten sowie die Besserwisser im Notfall von der Feuerwehr gerettet werden wollen, so dass auch weiterhin die Unterstützung auf gleichem Niveau erfolgen wird“, so die Erste Stadträtin abschließend.

In einem weiteren Grußwort informierte Stadtbrandinspektor Björn Winterhalter über den in Kürze zur Entscheidung vorliegenden Bedarfs- und Entwicklungsplan. In diesem Zusammenhang betonte er, dass Erlensee nach der Auskreisung von Hanau die Kommune mit den meisten Störfallbetrieben im Kreis sei. Er appellierte, insbesondere auch bei den anstehenden Ersatzbeschaffungen für Fahrzeuge, die Feuerwehr trotz der Kostendynamik entsprechend auszustatten.

 

Auf dem Titelfoto: Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung im Feuerwehrhaus Langendiebach, stehend: Wehrführer Sebastian Herchenröther

Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld

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