(ms/ea) – Auf dem im Jahr 1888 erbauten Trauerhäuschen auf dem Alten Langendiebacher Friedhof wurde wieder ein Steinkreuz angebracht. Die Initiative ging vom Erlenseer Geschichtsverein aus, der am Samstagvormittag über das erfolgreich umgesetzte Vorhaben vor Ort informierte.
Auf alten Bildern war das Trauerhäuschen mit und ohne Kreuz zu sehen, wie die Vorsitzende des Geschichtsvereins, Waltraud Borngräber berichtete. Auf dem Tag des Friedhofs im letzten Jahr wurde daher die Idee geboren, das Kreuz als christliches Symbol wieder anzubringen.

Der Auftrag wurde an den Erlenseer Steinmetzmeister Wurm erteilt nach Rücksprache mit der Denkmalbehörde und dem Erlenseer Bauamt.
Das aus Mainsandstein gefertigte Steinkreuz wurde vor kurzem angebracht. Die Kosten übernahmen der Main-Kinzig-Kreis sowie private Spender zu einem Drittel, ein weiteres Drittel finanzierte der Geschichtsverein und das letzte Drittel die Stadt Erlensee, wie Bürgermeister Stefan Erb am Samstag vor Ort zur Freude aller Anwesenden verkündete.
Waltraud Borngräber sprach allen Spendern ihr großes Dankeschön aus. „Der Geschichtsverein leistet hier erneut eine wertvolle Arbeit, gerade das Nichtvergessen sondern Vergegenwärtigen der Geschichte ist gerade in diesen aktuellen Zeiten unverzichtbar“, wie Anwesende bemerkten.


In ihren Segensworten hob Pfarrerin Claudia Herchenröther die Bedeutung des Kreuzes als Zeichen der Hoffnung hervor: „Es soll allen, die es sehen, sagen: Ihr seid nicht allein. Eure Trauer ist gesehen. Eure Hoffnung hat einen Grund“.
Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld
