(pm/ea) – Aschermittwoch 2026 und erstmals lud die CDU Bruchköbel in das Stadthaus zum Heringsessen ein. Zahlreiche Bruchköblerinnen und Bruchköbler folgten der Einladung und füllten den großen Saal des Stadthauses.
In der Pressemitteilung heißt es weiter:
Auch die politischen Spitzen der CDU Main-Kinzig waren präsent, unter ihnen der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig, der Spitzenkandidat der Kreiswahl Jannik Marquart und der Kreisvorsitzende Max Schad. Für den erkrankten Innenminister sprang der Generalsekretär Leopold Born ein, der auch den Abend mit einer sehr interessanten und motivierenden Rede startete. Besonders zu den Grünen äußerte er sich kritisch. Diese überfordern die Menschen und er zeigte sich überzeugt, dass Koalitionen mit ihnen aktuell nicht möglich seien. Beispielhaft nannte er Baden-Württemberg und Hessen und die Themen Sichere Innenstädte sowie Gendern an unseren Schulen. Freiheit statt Verbote seien Kennzeichen der CDU-Politik und da unterscheiden sich CDU und Grüne fundamental. Als Erfolg der seit einem Jahr neuen Bundesregierung stellte er den Rückgang der Flüchtlingszahlen heraus. Auch diskutiere man wieder über Leistung, über Arbeitsleistung, Erziehungsleistung und unternehmerischer Leistung und dies sei auch dringend notwendig. Unser Sozialstaat muss reformiert werden, aber nicht ausgehöhlt. Die CDU sei die Partei der sozialen Marktwirtschaft. Die CDU sei auch die einzige wirkliche Hessenpartei. Sie ist mit Abstand die stärkste Kraft. Über 10.000 Kandidaten stellen sich bei der anstehenden Kommunalwahl zur Wahl. 2026 sei ein Superwahljahr in der die Mitte nur mit der CDU bestehen kann und diese Mitte müsse Probleme offen diskutieren. Hier sei eine neue Debattenkultur notwendig, zwischen den Parteien, aber auch in der Gesellschaft insgesamt.
Dann ergriff Jannik Marquart das Wort. In einer dynamischen Rede benannte er gleich am Anfang das Ziel der CDU Main-Kinzig: „Unser Anspruch ist, am 15. März stärkste Partei zu sein. Wir sind wieder unterscheidbar.“ Auch er nahm sich des Themas Leistungsgerechtigkeit an. Es müsse sich wieder lohnen arbeiten zu gehen. Allerdings: Wer dies nicht mehr könne, sei zu unterstützen. Es gelte, Menschen zwischen den Ballungszentren und dem ländlichen Raum zu verbinden. Hierzu gehöre eine gute Mobilität. Die Zukunft gehöre dem autonomen Fahren, dies auch, weil in den nächsten Jahren eine hohe demografische Fluktuation beim Fahrpersonal anstehe. Dann kam er auf sein aktuelles Lieblingsthema zu sprechen, den Schulausbau. „Mein Herzblut steckt in diesem Bereich“, so Jannik Marquart. Eine gute Schulausbildung benötige gute Schulräume und hier habe man den Turbo gezündet. Die Investitionen seien bzw. werden um ein mehrfaches steigen. Schnell und kostengünstig wird nun gebaut und er nannte Bruchköbeler Projekte – unter anderem die Erweiterungen der Haingarten- und Frida-Kahlo Schule. Die Heinrich-Böll Schule solle zur kooperativen Gesamtschule weiterentwickelt werden. „Wir übernehmen Verantwortung. Die CDU hat Ideen und einen Plan für einen erfolgreichen Main-Kinzig-Kreis und somit gehen wir sehr zuversichtlich auf den 15. März zu“, so Marquart abschließend. In einer kurzen, aber bedeutenden Rede äußerte unser Bundestagsabgeordneter Pascal Reddig zwei Wünsche: Ersten müsse sich die Debattenkultur verbessern und zweitens müssen Reformen, die das Land dringend braucht umgesetzt werden. Hierzu zähle zwangsläufig eine Optimierung der sozialen Sicherungssysteme. „Wir müssen uns so aufstellen, dass sie auch künftig noch funktionieren.“
In einem Schlusswort hob der Kreisvorsitzende Max Schad die kompetenten Kandidaten der vor uns liegenden Kommunalwahl hervor. „Wir wollen die stärkste Kraft im Kreistag und natürlich auch in Bruchköbel sein.“
Der Fraktionsvorsitzende Reiner Ochs, der für den erkrankten Parteivorsitzenden Matthias Hillmann eingesprungen war, gab dann noch ein klares Statement zu den Bruchköbeler Finanzen ab: „Sparsames Haushalten sei angesagt!“ Danach gab er das „Buffet“ frei und die Heringe konnten bei bester Stimmung genossen werden. „Es war ein guter Abend, guter Zuspruch und tolle Stimmung“ und „starke Redner, starke Botschaften und natürlich leckere Heringe“ waren einige der ersten Kommentare. Dieser Abend hat viele Besucher begeistert und motiviert für einen Schlussspurt zum 15. März.
Foto: PM
