SPD Erlensee stellt inhaltliche Schwerpunkte ihres Programms vor

(pm/ea) – „In einem Wahlkampf voller Parolen und mit Bildern von Mäusen und Dinosauriern möchte die SPD Erlensee sich abheben und die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit für die kommende Legislaturperiode nennen“, heißt es einleitend in der Pressemitteilung, die nachfolgend im Wortlaut veröffentlicht wird.

Die Pressemitteilung der SPD Erlensee:

Kinderbetreuung zuerst: Mit dem „Familienhaus“ in der Fröbelstraße mit Evangelischem Kindergarten und Jungendzentrum der TKJE ist ein weiterer wichtiger Baustein in Sachen Kinderbetreuung in Betrieb gegangen. Das Familienhaus steht in einer ganzen Kette von Einrichtungen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden: Die KiTa in der Leipziger Straße, die Natur-Kita im Limespark und das zweite Kinder- und Familienzentrum in der KiTa am Sandweg. Zusammen mit der Betreuung der Unterdreijährigen und der betreuenden Grundschulen bietet Erlensee damit für alle Kinder ein lückenloses Betreuungsangebot, und es ist unser Ziel, dieses Angebot mit seiner hohen Qualität auch in herausfordernden Zeiten aufrecht zu erhalten. Dieser Punkt ist für die SPD-Erlensee der wichtigste, denn hier wird der Grundstein dafür gelegt, dass auch die kommende Generation später in Schule, Beruf und Familie erfolgreich sein kann und für eine menschliche und solidarische Gesellschaft einsteht. Kinderbetreuung ermöglicht auch den Familien am Erwerbsleben teilzuhaben und ist damit auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung.

Priorisierung der Investitionen in den Bau der vierten Grundschule und der Kernsanierung des Rathauses: Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir unsere Investitionen priorisieren. Die SPD-Erlensee steht zusammen mit dem Main-Kinzig-Kreis ein für den Bau einer vierten Grundschule mit einer Zweifeldsporthalle. Letztere ist eine Gemeinschaftsinvestition zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Erlensee. Insbesondere die Zweifeldsporthalle soll wieder die sportlichen Kapazitäten der Fallbachhalle ersetzen.

Die SPD-Erlensee steht ein für eine zügige Durchführung der Kernsanierung des Rathauses in der geplanten Form. Damit entsteht ein Rathaus, das die Keimzelle einer künftigen Innenstadt bildet und von dem wir dann auch 50 weitere Jahre etwas haben. Es ist ein zweckgebundener Bau, in dem alle Service-Einheiten für die Bürger Aufnahme finden und der darüber hinaus auch Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellt. Da tragende Elemente des Vorgängerbaus wiederverwendet werden, ist es auch günstiger als ein Neubau. Wer das Rathaus kleiner bauen möchte, muss sagen, wo denn die Service-Einheiten hinsollen, die dort keine Aufnahme mehr finden. Man müsste weitere Gebäude in der Stadt verteilt anmieten und umbauen oder neu bauen und am Ende hätte man mehr Geld ausgegeben als vorher. Es sei auch daran erinnert, dass jegliche Planänderung oder gar ein Baustopp mit erheblichen weiteren Kosten verbunden wäre, da dann die bisherigen Investitionen verloren sein werden und der Bau droht, zu einer Ruine zu werden. Auch Homeoffice ist keine Option, da die meisten Service-Einheiten Publikumsverkehr haben und mit sensiblen Daten der Bürger umgehen. Wir können hier auch keine „Wellblechhütte“ hinstellen, sonst sind wir in fünf bis zehn Jahren wieder am Sanieren. Für ein solides Rathaus der Bürger für die Bürger, das dann auch ein weiteres halbes Jahrhundert bestand hat, dafür stehen wir als SPD-Erlensee

Weiterentwicklung der Gewerbegebiete: Auf dem Gebiet es ehemaligen Fliegerhorstes sind alle Flächen inzwischen verkauft aber noch nicht alle bebaut. Wir wollen in Zusammenarbeit mit den Unternehmen, welche ihre Flächen noch entwickeln wollen, die Infrastruktur schaffen, welche die Voraussetzungen ist, damit diese Unternehmen ihre Vorhaben realisieren können. Konkret genannt seien hier Google und Harry Brot.

Zukunft Innenstadt: In Zusammenarbeit mit den lokalen Investoren, wollen wir Gastronomie, Einzelhandel und die Ansiedlung von Fachärzten fördern. Insbesondere geht es auch darum, lokale Investoren dafür zu finden, Räumlichkeiten für die Vereine zu schaffen und zu vermieten. Das neue Rathaus und der Umbau des Rathausvorplatzes würden den Anfang machen, um den herum sich die Innenstadt zukunftsweisend erneuert.

Hallenbad: Betrieb und Instandhaltung des Hallenbades in seiner bisherigen Form würden die Bürger ca. 3 Millionen Euro pro Jahr kosten (in Preisen von heute). Dabei besteht das Strukturproblem, dass die umliegenden Kommunen zwar das Hallenbad mitnutzen, sich aber nicht an den Erhaltungs- und Betriebskosten, abgesehen einmal von den nicht kostendeckenden Eintrittsgeldern, beteiligen. Die Einrichtung eines Zweckverbandes mit den Nachbarkommunen oder gar die Vereinigung mit den Nachbarkommunen zu einer größeren leistungsfähigeren Stadt steht derzeit nicht zur Debatte. Ein Ansatz wäre der Betrieb durch eine Genossenschaft mit ehrenamtlich Tätigen und die Senkung der Sanierungskosten durch Sponsoren und Unterstützer. Hierbei müsste mindestens jemand die Lebensaufgabe und das Risiko auf sich nehmen, diese Genossenschaft als Geschäftsführer mit Mitstreitern zu gründen und zu leiten, ansonsten ist das Thema in absehbarer Zeit unrealistisch.

Fazit: Die SPD-Erlensee steht für Kinderbetreuung, die zügige Sanierung des Rathauses, den Bau der vierten Grundschule mit Zweifeldsporthalle, die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete und für die Zukunft Innenstadt. Verbunden ist hiermit unser Aufruf für die Kommunalwahl an die Bürger wählen zu gehen.

„Uns liegt Erlensee am Herzen. Nehmen sie Ihr Wahlrecht wahr, denn die Zukunft Ihrer Stadt liegt in Ihrer Hand. Zeigen den Populisten von orange bis blau, die nur sich selbst in den Mittelpunkt stellen und denen unsere Stadt und die Familien egal sind, die rote Karte“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der SPD Erlensee.

Foto: PM

 

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