(ms/ea) – Der Abend im Bürgerhaus Zum neuen Löwen war erfüllt mit Grußworten voll des Lobes, mit Respektbezeugungen und Dank: Nach seiner Wiederwahl am 28. September wurde Bürgermeister Stefan Erb in Anwesenheit vieler Ehrengäste mit der Ernennung und dem Ablegen des Amtseids in seine fünfte Amtsperiode eingeführt.
Zu der im Rahmen einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgten Amtseinführung konnte Stadtverordnetenvorsteher Christian Scholz viele Ehrengäste begrüßen, darunter neben Vertretern des Main-Kinzig-Kreises die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region, Vertreter der politischen Parteien in Erlensee, der Polizei und Hilfsorganisationen sowie Vereinen und Gewerbe.

In einer kurzen Eingangsrede sprach Scholz bezüglich der beginnenden fünften Amtsperiode von Bürgermeister Stefan Erb von einem starken Zeichen der Kontinuität. Die erfolgreiche Entwicklung der Stadt zeige, dass der Bürgermeister alles richtig gemacht habe. Er habe nicht nur verwaltet sondern gestaltet. In der neuen Amtsperiode stünden große Herausforderungen an. Stellvertretend für alle Stadtverordneten könne er sagen, dass man sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister freue.

Für die musikalische Bereicherung sorgten PopChorn und Mondays Ronneburg
Erste Stadträtin Birgit Behr betonte in ihrer Rede nach der Vereidigung und Ernennung des Bürgermeisters, dass die Stadt Erlensee gewachsen sei und damit auch die Verantwortung als Bürgermeister. Ihm sei es mit Fleiß und seinem Team gelungen, trotz Sparmaßnahmen Entscheidungen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Die Schließung des Hallenbades sei ihm schwer gefallen. Allerdings sei angesichts allgemein leerer Kassen auch ein Bürgermeister machtlos.

Vanessa Erb übergibt die goldene Hand
Ehefrau Vanessa übergab eine goldene Hand, damit der Bürgermeister auch weiterhin ein „goldenes Händchen“ für die Stadt habe. Auf der Hand waren seine Eigenschaften aufgemalt, unter anderem stehe die Empathie für Herz, Kraft und Menschlichkeit, mit der er 24/7 für die Stadt arbeite.
Anschließend folgten Grußworte zahlreicher Ehrengäste, die Stefan Erb unisono Lob und Dankeschön aussprachen und ihm hohen Respekt zollten.

CDU-Landtagsabgeordneter Max Schad
Max Schad betonte, dass die Amtseinführung von Bürgermeister Stefan Erb mittlerweile Tradition, aber trotzdem nicht selbstverständlich sei. Er besitze Ausdauer und Fähigkeiten, die ihresgleichen suchen.

Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann
Andreas Hofmann überbrachte die Glückwünsche des Main-Kinzig-Kreises und hob hervor, dass Stefan Erb im Kreis der dienstälteste Bürgermeister sei und besondere Leistungen erbracht habe.
Er könne Sachverhalte anschaulich erklären und nehme die Menschen bei den Entscheidungen mit. Von seiner Kompetenz profitiere auch der Landkreis, wofür er ihm besonders dankte.

Dominik Brasch, Bürgermeister Bad Soden-Salmünster
Dominik Brasch bezeichnete seinen auch als Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung amtierenden Erlenseer Amtskollegen als kollegial und überparteiisch. Er dankte ihm, dass er seinen bereits seit 8 Jahren innehabenden Vorsitz auch weiter ausführen wolle. „Er liebt, was er tut“, so Brasch.

Dr. David Rauber, Geschäftsführer Hess. Städte- und Gemeindebund
Dr. David Rauber lobte Stefan Erb dafür, dass er vorangehe und sich nicht wegducke. Er packe an und sei mit Herzblut dabei.

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Martin Maul
Dr. Martin Maul zählte die realisierten Projekte und die allgemeine Entwicklung von Erlensee in den Amtszeiten von Bürgermeister Stefan Erb auf und betonte, dass die nächsten Jahre viel herausfordernder würden als bisher unter anderem auch wegen der anstehenden Kommunalwahl und der sich daraus ergebenden Zusammensetzung des Parlaments.

CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Beier
Auch Werner Beier verwies diesbezüglich auf neue Herausforderungen bei der Zusammensetzung des Magistrats. Er lobte den Bürgermeister für sein sachliches Miteinander. Er habe Weichen gestellt für die positive Entwicklung der Stadt. Nicht alle Entscheidungen seien mit Zustimmung der CDU-Fraktion gefallen, dennoch seien diese mit der SPD auf demokratische Weise erfolgt.
Er verwies abschließend darauf, dass seit Beginn der Bürgermeisterzeit von Stefan Erb Erlensee einen Bevölkerungszuwachs von 38 % aufweise.

Renate Tonecker-Bös, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen
Renate Tonecker-Bös sprach davon, dass die Bürger bei der Bürgermeisterwahl ihre hohe Wertschätzung gegenüber Stefan Erb ausgesprochen hätten. Auch sie prophezeite, dass die nächste Amtszeit anspruchsvoller werden würde, da voraussichtlich sechs Fraktionen das neue Stadtparlament nach der Kommunalwahl bilden würden. Entscheidungen würden schwerer herbeizuführen sein, aber auf hoffentlich wertschätzende Art und Weise.

Pfarrerinnen Ulrike Stellmacher und Claudia Herchenröther
Die Pfarrerinnen Claudia Herchenröther und Ulrike Stellmacher stellten die Jahreslosung für 2026 in den Mittelpunkt ihres Grußworts: „Gott spricht, siehe, ich mache alles neu“. Dem Bürgermeister schlugen sie daher vor, auch immer einmal etwas Neues zu wagen. Sie dankten ihm für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Ev. Kirchengemeinde und die lange, verlässliche Partnerschaft.

Personalratsvorsitzender Mostafa Saroukh
Mostafa Saroukh hob hervor, dass Bürgermeister Stefan Erb zuhöre, wo andere weghören, und zuschaue, wo andere wegsehen. Er sehe übrigens nicht nur Zahlen und Akten, sondern im Vordergrund immer den Menschen.
Führungskräfte der Erlenseer Stadtverwaltung bestätigten auf der Bühne: „Der 24/7-Bürgermeister ist unser Vorbild!“

Führungskräfte der Stadtverwaltung
Zum Ende der gut zweieinhalbstündigen Veranstaltung sprach Bürgermeister Stefan Erb zuallererst seiner Familie ein großes Dankeschön („Ohne sie wäre ich jetzt nicht hier“) aus, bevor er alle Beteiligten und Anwesenden in seinen Dank mit einschloss. Die Zusammenarbeit im Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung bezeichnete er als angenehm und wünschte, dass diese auch weiter sachbezogen und frei von Ideologien fortgesetzt werden könne. Dabei hob er auch hervor, dass es egal sei, woher Ideen kommen. Es gehe allein darum, dass diese Erlensee voranbrächten.
Sorgen bereite ihm der in letzter Zeit veränderte Umgangston in der Gesellschaft. Der Ton sei rauer und respektloser geworden, nicht nur im Internet, auch in der realen Welt. Er betonte, dass Kommunalpolitik kein „Wünsch Dir was“ sei sondern aus täglichem Abwägen bestehe. Es gebe immer mehr eine Haltung, die statt nach Lösungen zu suchen, Schuld zuweise.
Er appellierte: „Suchen Sie Lösungen und keine Schuldige! Der Respekt voreinander entscheidet, wie wir uns begegnen und wie stark unsere Stadtgesellschaft ist“. Gegen Unsachlichkeit und Respektlosigkeit werde er angehen und Grenzen setzen. Alle müssten hier STOP-Schilder setzen und Verantwortung übernehmen.
Zum Abschluss verriet er noch, wer sein Vorbild in Erlensee sei: Der ganz knapp über 80-jährige CDU-Ehrenvorsitzende Werner Cwielong habe im gleichen Alter wie er mit der Politik angefangen. Damit machte der nun seine fünfte Amtsperiode beginnende Bürgermeister für die nächsten 30 Jahre eine deutliche Ansage.
„Sein Herz schlägt für Erlensee“ war den vielen Grußworten zu entnehmen. Doch es schlägt auch besonders für ein Projekt, welches er tatkräftig unterstützt. Weitere Infos dazu gibt es ⇒hier
Nachdem Stadtverordnetenvorsteher Christian Scholz die Veranstaltung beendete, trafen sich die Gäste noch an einem reichhaltigen Buffet und zu (nicht nur) politischen Gesprächen.
Auf dem Titelfoto: Bürgermeister Stefan Erb leistet im Beisein von Erster Stadträtin Birgit Behr (links) und Stadtverordnetenvorsteher Christian Scholz sowie Ehefrau Vanessa den Amtseid.
Bericht und Fotos: Markus Sommerfeld
