(pm/ea) – Dem spannenden und hochaktuellen Thema „online“ nähern sich die Kunsträumerinnen mit ihren brandneuen Werken in ihrer ersten Ausstellung in diesem Jahr.
Zunächst wurde dabei überlegt, ob man „online“ überhaupt bildhaft darstellen kann, und wenn ja, wie? Dabei ging jede der dieses Mal vier vertretenen Künstlerinnen unterschiedlich zu Werke.
Im digitalen Raum sind wir ständig „on line“, doch diese Verbindung bleibt unsichtbar. Es galt also, eine Möglichkeit der Überführung zu finden, zum Sichtbaren, zum Greifbaren.
In „On.Line“ wird die Linie dabei zum Symbol für Kommunikation, Übertragung, Verbindung, Spur, aber auch als Abgrenzung. Eine Linie kann trennen oder verbinden, eine Leine kann Halt geben oder fesseln.Sie zeigen uns unsere Abhängigkeiten in dieser immer mehr digitalisierten Welt. Und durch permanente Vernetzung wird jede Linie Teil eines großen Netzes, des Internets.
Miroslava Seidel, Rosemarie Lewandrowski, Birgit Keller und Sabine Pabst haben mit ihren teils abstrakten, teils gegenständlichen Acrylbildern und Fotocollagen die digitale Welt in die analoge geholt, sichtbar gemacht. Dabei steht die Linie sowohl für das physische Material, als auch für den unsichtbaren Datenstrom. „On.Line“ verknüpft quasi beide Ebenen.
Welche Bedeutung dabei auch Punkte, Farben, Schnecken, Noten, Blumen oder Brillen bekommen, sollte der Besucher der Ausstellung selbst herausfinden.
Mit einer Vernissage eröffnet diese ungewöhnliche Ausstellung am 13. Februar um 18.00 Uhr, ist jeweils dann samstags zwischen 11 und 13 Uhr bis Ende März in den Räumen des Kunstraums Erlensee zu besichtigen.
www.kunstraum-erlensee.com
Foto: PM
