(pm/ea) – Nach den massiven Schneefällen am gestrigen Montag zieht Bürgermeister Stefan Erb in einer Pressemitteilung eine Bilanz des intensiven Winterdienst-Einsatzes in Erlensee. In einer persönlichen Stellungnahme spricht er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtservice seinen ausdrücklichen Dank und seine Anerkennung aus.
16 Stunden im Einsatz für die Sicherheit
Von den frühen Morgenstunden um 4:00 Uhr bis in den späten Abend um 20:00 Uhr waren die Teams des Stadtservice ununterbrochen im Stadtgebiet unterwegs, um die Straßen und Wege befahrbar zu halten. „Was hier gestern geleistet wurde, war ein wahrer Kraftakt“, betont Bürgermeister Erb. „Den ganzen Tag über im Dauereinsatz zu sein, erfordert nicht nur physische Ausdauer, sondern auch eine hohe Konzentration, um die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“
Umsichtige Entscheidung bestätigt: Baumsturz an der Gohlbrücke
Besonderes Lob zollt der Bürgermeister der vorausschauenden Arbeitsweise des Teams. Trotz der allgemeinen Hektik, die solche Wetterlagen mit sich bringen, wurden besonders sensible Bereiche identifiziert und konsequent gesperrt. Dass dies die einzig richtige Entscheidung war, zeigte sich kurz darauf an der Gohlbrücke: Dort hielt ein Baum der schweren Schneelast nicht mehr stand und stürzte um.
„Die Sperrung dieser Bereiche war eine notwendige Vorsichtsmaßnahme. Der Vorfall an der Gohlbrücke beweist, dass unser Stadtservice die Lage goldrichtig eingeschätzt hat. Hier wurde besonnen gehandelt, bevor Schlimmeres passieren konnte“, so Erb weiter.
Ein Appell an die Kritiker: Respekt statt Nörgelei
Deutliche Worte findet Bürgermeister Erb hingegen für die Reaktionen in den sozialen Medien. Während der Stadtservice mit allen verfügbaren Kräften und Maschinen versuchte, der Schneemassen Herr zu werden, begleiteten „ewige Nörgler“ und selbsternannte Hinweisgeber die Situation im Netz teils mit Unverständnis und Kritik. „Ich möchte klipp und klar sagen: Die Stadt war mit allem draußen, was uns an Personal und Gerät zur Verfügung steht“, stellt der Bürgermeister klar. „Anstatt aus der warmen Stube heraus Kritik zu üben, wäre ein wenig mehr Respekt gegenüber denjenigen angebracht, die bei eisigen Temperaturen und unter schwierigen Bedingungen 16 Stunden lang für uns alle den Kopf hinhalten. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unseren Dank verdient, keine hämischen Kommentare.“
Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger auch für zukünftige Wetterereignisse um Geduld und gegenseitige Rücksichtnahme.
Foto: Stadt Erlensee
