Künftig Bürgerversammlungen als neues Format für Bürgerfragestunden

(ms/ea) – Die bisherige Bürgerfragestunde wird in veränderter Form fortgeführt: Künfig sollen mindestens drei Bürgerversammlungen pro Jahr stattfinden, in denen die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit erhalten, Fragen aus allen kommunalpolitischen Bereichen an ihre Stadtverordneten zu stellen.Dies beschlossen die Erlenseer Stadtverordneten einstimmig am Donnerstagabend auf der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung.

Die Bürgerversammlungen können weiterhin zu einem konkreten Thema eingeladen werden. Zu Beginn der Veranstaltung soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es möglich ist, Fragen, die nicht das Thema der Bürgerversammlung betreffen, an die anwesenden Stadtverordneten zu richten.

Damit wolle man mehr Bürgerbeteiligung und mehr Bürgernähe realisieren, gleichzeitig für mehr Transparenz sorgen und etwaige Gerüchte durch Informationen aus erster Hand ersetzen,wie von Vertretern aller drei im Erlenseer Stadtparlament vertretenen Parteien betont  wurde.

Ebenfalls einstimmig wurde der Magistrat ermächtigt, unter Anwendung des Musterkaufvertrages die Veräußerungen der Wohnbaugrundstücke an der neuen Grundschule am Langenselbolder Weg direkt zu tätigen. Die Grundstücke werden zu einem Verkaufspreis in Höhe von 550,00 € je Quadratmeter veräußert.

Dazu erläuterte Bürgermeister Stefan Erb die Preiskalkulation aufgrund der von der Stadt Erlensee für rund 1 Mio Euro finanzierten Erweiterung der dort neu zu bauenden Sporthalle auf eine Zweifeldhalle. Der Main-Kinzig-Kreis hatte für die von ihm finanzierte Grundschule lediglich eine Einfeldhalle vorgesehen.

Da die derzeit gültige Verordnung der Stadt Erlensee über das Verbot des Betretens und Befahrens des bundeseigenen Teils des ehemaligen Fliegerhorstes Langendiebach nicht mehr auf aktuellem Stand hinsichtlich der freigegebenen Wege war, wurde diese aktualisiert und ebenfalls einstimmig neu beschlossen.

Abschließend stimmten die Stadtverordneten für die Verleihung der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ an Walter Stolper, Horst Pabst und Sascha Schneider. Die Übergabe der Urkunden und offizielle Verleihung des Titels soll laut Mitteilung des Stadtverordnetenvorstehers Christian Scholz zu einem späteren Zeitpunkt in würdigem Rahmen erfolgen. Einige Besucher zeigten sich hier im Nachgang zunächst enttäuscht, da die als Tagesordnungspunkt aufgeführte „Verleihung“ suggerierte, dass diese bereits während der Sitzung erfolge. Letztlich wurde aber auch von ihnen ein würdiger Rahmen positiv bewertet.

Bericht: Markus Sommerfeld

 

 

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