(pm/ea) – Etwa 60 Einsätze im Zusammenhang mit dem Jahreswechsel hat die Leitstelle des Main-Kinzig-Kreises in der Nacht zum 1. Januar 2026 koordiniert. Der Schwerpunkt der Alarmierungen im Main-Kinzig-Kreis lag erwartungsgemäß im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren, die mehr als 50 Mal zu unkontrollierten Flammen ausrücken mussten.
Dank des schnellen Eingreifens der meist ehrenamtlichen Kräfte blieb das missglückte Feuerwerk dann jeweils ohne weitreichende Konsequenzen. Lediglich im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim brannte eine Gartenhütte und in Bruchköbel-Roßdorf sprangen die Flammen brennender Mülltonnen auf ein Kellerfernster über. Auch hier konnten die Feuerwehren noch Schlimmeres verhindern.
Die Rettungsdienste waren in der Silvesternacht ebenfalls in besonderer Alarmbereitschaft. Die Zahl der Einsätze im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern oder übermäßigem Alkoholeinfluss war jedoch überschaubar und nach erster Auswertung blieb es auch hier bei eher harmlosen Folgen. Dreimal mussten die Einsatzkräfte eine Alkoholvergiftung versorgen und fünfmal ging es um eher leichte Verletzungen durch Böller oder Pyrotechnik.
„Arbeitsreich, laut, aber insgesamt weitestgehend friedlich – so könnte man die zurückliegende Silvesternacht im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen auf den Punkt bringen. Obwohl es zahlreiche meist kleinere Brände, viel Böllerei und etliche Streitereien gab, zu denen wir gerufen worden sind, können wir insgesamt eine positive Bilanz zum Jahreswechsel 2025/2026 ziehen“, so das vorläufige Fazit von Polizeisprecher Thomas Leipold am Neujahrsmorgen. „Hervorzuheben sind zwei Dinge: Bislang haben die Kolleginnen und Kollegen lediglich drei leicht Verletzte registriert, zudem stehen nur vereinzelte Vorfälle, die sich auf das Tätigwerden von Einsatzkräften bezogen, zu Buche.“
Die Branddirektion Frankfurt am Main verzeichnete in der einsatzstärksten Nacht des Jahres in der Zeit von 19 Uhr bis 6 Uhr insgesamt 555 Einsätze; davon 166 Brände, 11 Hilfeleistungen und 269 Rettungsdiensteinsätze. Zum Jahreswechsel 2024 / 2025 waren es zwischen 20 Uhr und 6 Uhr noch 499 Einsätze – (245 Rettungsdienst, 167 Brände und 15 Hilfeleistungen). Die Zahlen im Rettungsdienst stiegen damit weiter an, im Bereich der Feuerwehr blieb es auf nahezu dem gleichen Niveau, hier waren jedoch keine besonders bemerkenswerten größeren Einsätze zu vermelden.
