(pm/ea) – Die beiden KiTas in der Ev. Kirchengemeinde Erlensee werden im kommenden Jahr in die neu gebaute KiTa in der Fröbelstraße zusammenziehen. Darauf hat sich die Kirchengemeinde mit dem Zweckverband evangelischer Kitas als Träger der Einrichtung verständigt.
Während die aktuell in Containern untergebrachten Kinder der Ev. KiTa Langendiebach bereits im Januar die neuen Räumlichkeiten beziehen, werden die Kinder der Ev. KiTa Rückingen im Sommer folgen. Bis es soweit ist, sollen bereits Besuche stattfinden, damit sich die Kinder mit den neuen Räumlichkeiten vertraut machen können.
In den gesamten Gemeindehauskomplex in Rückingen, in dem sich auch die KiTa befindet, müsste von der Ev. Kirchengemeinde aufgrund des baulichen Zustands ein höherer sechsstelliger Betrag investiert werden. Da die Landeskirche hierfür keine Zuschüsse gibt, müssten die kompletten Kosten von der Kirchengemeinde vor Ort getragen werden, was deren Möglichkeiten bei weitem übersteigen würde. Die Gelder, die den Kirchengemeinden vor Ort zur Verfügung stehen, errechnen sich nach der Anzahl der Gemeindeglieder – je weniger Mitglieder, umso weniger finanzielle Mittel. Auch in Erlensee geht die Zahl der Kirchenmitglieder durch aktive Austritte aber auch durch Sterbefälle jährlich zurück und damit auch die Finanzen. Solange es allerdings möglich und machbar ist, werden kleinere Reparaturen am Gemeindehaus durchgeführt und von der Ev. Kirchengemeinde getragen.
Mit dem neu gebauten Gebäude in der Fröbelstraße besteht jetzt die einmalige Chance, den Kindern und dem Personal eine neue KiTa auf modernstem Stand zu bieten sowie alle Kita-Plätze zu erhalten.
Die Zusammenlegung der beiden Ev. KiTas erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, die den Familien, die das Umzugsangebot nicht annehmen können, ermöglicht, in eine städtische Einrichtung zu wechseln.
Die Ev. Kirchengemeinde ist sich bewusst, dass mit dem Schritt auch große Emotionen verbunden sind. Schließlich ist am Standort Rückingen aus dem ehemaligen Mini-Club die heutige KiTa Rückingen entstanden und gewachsen. Generationen von Kindern sind in Begleitung ihrer Eltern hier groß geworden.
Trotz aller Emotionen überwiegt die Vorfreude auf die neuen Räume und die sich bietenden vielen Möglichkeiten zum Spielen, Toben und Entdecken sowie die Aussicht, neue Freunde zu finden.
Auf dem Foto: Die neue KiTa in der Fröbelstraße
Foto: PM
