„QUO VADIS, Stadtverordnetenversammlung Erlensee?“ fragt Werner Beier in seinem Leserbrief angesichts der gestrigen Sitzung.
Ich bin seit mehr als 30 Jahren Mitglied in der Gemeindevertretung und dann der Stadtverordnetenversammlung. Was gestern in der Stadtverordnetenversammlung ablief, war gelinde gesagt, unterirdisch.
Das Verhalten des fraktionslosen Sascha Schneider, der für die Freien Wähler in seiner Haushaltsrede gesprochen hat, war nicht nur sachlich in einigen Punkten gewöhnungsbedürftig, sondern in seinem Verhalten nicht dem Hause würdig.
Wenn das der Stil der Freien Wähler ist, dass man den Stadtverordnetenvorsteher niederschreit, bin ich gespannt, wie sich das politische Miteinander nach der Kommunalwahl hier negativ ändert. Bei so einem Vorsitzenden der Freien Wähler bin ich persönlich jetzt sehr skeptisch geworden.
„Keinen Respekt und einfach drauf“, so salopp sage ich es.
Nur durch das nachsichtige Verhalten des Vorsitzenden, Christian Scholz, kam es zu keiner weiteren Eskalation. Ich persönlich fühle mich da betroffen, denn ich war der Meinung, dass man sachlich in Erlensee seine Reden rüberbringen kann und soll.
Das Verhalten von Sascha Schneider war nicht das erste Mal, denn in der Sitzung vom 20.November gab es da auch schon ein sehr lautes Reden und er hat dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung nicht den nötigen Respekt gezeigt.
Werner Beier
CDU-Stadtverordneter in Erlensee
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